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Shinobido - Way of the Ninja: Review

  Playstation 2 

Dunkelste Nacht, Mondschein und kein Geräusch. Irgendwo im Dickicht hört man ein leises Knacken und sieht einen Schatten vorbeihuschen. Wenn die Rede von schleichenden Ninjas ist, kommt den meisten Gamern sofort die Tenchu-Reihe in den Sinn. Acquire übernimmt nun diese Idee und kreiert sein eigenes Ninja-Spiel.

Bekannt unter dem Namen "Die Krähe", übernimmt man die Rolle eines unter Gedächtnisverlust leidenden Ninjas, der sich wieder an seine früheren Zeiten erinnern möchte. Die Provinz Utaka versinkt langsam, aber sicher im Durcheinander. Die Ninjas, welche für die Sicherheit der Region zuständig waren, sind tot und so rücken die Feinde immer näher an die Grenzen Utakas heran. Als scheinbar Letzter seiner Sorte versucht der Spieler Ordnung ins vorherrschende Chaos zu bringen und das Geheimnis der eigenen Vergangenheit zu lüften. Mit Hilfe von acht Seelensplittern sollte dies kein Problem darstellen, doch diese sind über das ganze Land verteilt und nur, wer sich die Gunst einiger grosser Herrscher sichern kann, hat gute Chancen, sein Ziel zu erreichen.

Der Spieler versucht also möglichst viel Geld und vor allem Respekt zu erlangen, damit er sein eigentliches Ziel, sein Gedächtnis wiederzuerlangen, erreichen kann. Das eigene Versteck ist ein zentraler Punkt im Spiel. In der etwas rustikal eingerichteten Hütte nimmt der Spieler seine Aufträge entgegen. Viel Post landet bei der Hauptfigur, die neben den Aufträgen auch Tipps, Hintergrundgeschichten und Statistiken enthält. Der Spieler muss sich bei jedem Auftrag entscheiden, ob er einem bestimmten Herrscher treu ergeben sein möchte oder ob er egoistisch für sich selber den maximalen Nutzen herausholen soll. Je nachdem, wie man sich entscheidet und sich dementsprechend geschickt oder ungeschickt in den Missionen verhält, sinkt oder steigt der Respekt auf der Seite der Herrscher.

Vor jedem Auftrag hat der Spieler die Möglichkeit, sich spezifisch auf eine Mission vorzubereiten. Er kann Moves in seinem Garten trainieren und sich bestimmte Waffen beschaffen, die einem einen Vorteil verschaffen können. Es gibt Heiltränke, Kletterhaken, Wurfsterne und weitere Waffen, die auch kombiniert werden sollen. Sind die eigenen Taschen voll oder wird etwas nicht mehr gebraucht, kann es auch verkauft und dadurch zu Geld gemacht werden.

Die Aufträge sind nicht besonders unterschiedlich, denn sie beschränken sich vor allem auf gezielte Attentate, Transporte oder auf die Befreiung von Geiseln. Diese Grundideen wiederholen sich in gewisser Art und Weise immer wieder, wobei man auch an bekannte Schauplätze zurückgeführt wird. Der Spieler beobachtet das Spielgeschehen aus einer Third-Person-Perspektive. In den relativ kleinen Levels versucht man möglichst ungesehen und lautlos an den Wachen vorbeizuschleichen und in die Richtung vorzudringen, in die ein eingeblendeter Kompass zeigt. Als Hilfe hat der Spieler eine Warnanzeige am oberen Bildschirmrand, die ihm die ungefähre Distanz zu Gegnern anzeigt. Gelangt man ins Sichtfeld eines Wächters, blinkt die Anzeige auf und verfärbt sich, je nachdem, wie gefährlich die Situation ausfallen könnte, dunkelrot.

Shinobido - Way of the Ninja
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Severin Auer

Shinobido---Way-of-the-Ninja


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Severin Auer am 15 Aug 2006 @ 22:35
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