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Silent Hill 3: Review

  Playstation 2 


Still liegt sie da?die Stadt des leisen Todes, die bereits so viele in ihrem dunklen Terror verschlang. Trügerisch liegt der blasse Nebel wie Watte über den breiten, verlassen Strassen des einst so beschaulichen Ortes nah am Toluca Lake. Doch die Stadt kommt nicht zur Ruhe - Silent Hill sucht sein nächstes Opfer.



Bereits zwei Mal hatten mutige PlayStation-Spieler die Aufgabe, gegen eine dunkle Macht anzukämpfen. Nun ist die Stille endgültig zerissen. Konami lässt den Horror ein drittes Mal aufleben. Doch diesmal, oh Wunder, beginnt der Schrecken nicht in Silent Hill - oder etwa doch? Die junge Heather weiss nicht, was vor sich geht. Mit einer Taschenlampe an der Brusttasche und reichlich Waffen ausgestattet findet sie sich in einer unwirklichen Umgebung wieder. Insider wissen sofort wo die Szene stattfindet. In grossen Lettern prangert eine Neonreklame über dem Kopf von Heather. "Lake Side Amusement Park" steht dort geschrieben. Doch so hat ihn wohl niemand in Erinnerung. Neben dem obligatorischen Nebel fällt etwas ganz anderes auf. Obskure Plüschhasen und seltsame Wesen in rostig-blutigen Stahlkäfigen dominieren die Location. So verwirrt wie der Spieler ist, ist auch Heather selbst. Was hier vor sich geht wird dann schnell klar, wenn die ersten Monster auftauchen. Hier geht es ums nackte Überleben. Mehr wird jetzt aber nicht verraten, denn spannend und rätselhaft ist es das Spiel bereits von Anfang an.

Dieser Prolog unterscheidet sich drastisch vom Spielbeginn des zweiten Teils, wo der Spieler mit James ellenlange Laufwege zurücklegen musste, bevor der erste Schusswechsel stattfand. Damals begründeten die Designer diesen Anfang mit der Absicht, beim Spieler einen Eindruck von der Abgeschiedenheit Silent Hills zu vermitteln. Das haben die Entwickler für den dritten Teil überdacht und so steigt man nun direkt in die Action ein. Auch insgesamt fällt der neuste Teil der Horror Saga sehr viel actionlastiger aus als seine Vorgänger. Statt Rumgerenne gibt es jetzt Action und Nervenkitzel. Dabei ist das typische Gefühl von Beklommenheit jedoch stets präsent. Und das kosteten die Entwickler voll aus. Durch die fast permanente Dunkelheit, die dem Spieler nur dank seiner Taschenlampe einen Sichtkegel von wenigen Metern gewährt, wird eine unglaublich dichte Atmosphäre erzeugt. Nie weiss man, wo der nächste Gegner lauert und das statische Knistern des kleinen Taschenradios - bekannt aus den vorherigen Teilen ? erhöht die Spannung noch weiter. Spannender ist der neue Teil auch vor allem deshalb, weil die gesamte Handlung viel öfter in enge, niedrige Räume und Gänge verlegt wurde. Auf breiten Strassen bewegt man sich nur noch selten.

Silent Hill 3
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 08:36
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