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Silent Hill 4 - The Room: Review

  Playstation 2 


Das Horror-Epos Silent Hill geht mittlerweile in die vierte Runde. Alle Vorgänger aus dieser Serie wussten durch gekonnt in Szene gesetzten Psycho-Horror zu überzeugen und glänzten nicht zuletzt auch durch ihre detailliert dargestellten, tiefgründigen Charaktere. Wen wundert es da noch, dass an einen Nachfolger automatisch auch hohe Erwartungen von Seiten der Fans gebunden sind.



Zu Hause ist es doch am Schönsten

Was ist schöner als ein gemütlicher Abend in den eigenen vier Wänden? Man schaut ein wenig Fernsehen, bevor man einen Schlummertrunk zu sich nimmt und sich dann erschöpft ins Bett schwingt. Problematisch wird das Ganze allerdings, wenn man am nächsten Morgen aufwacht und man, als man zur Arbeit gehen will, die eigene Haustür mit Vorhängeschlössern und Ketten von innen verriegelt vorfindet. Denn in eben dieser Situation befindet sich Henry Townshend, der Hauptcharakter von Silent Hill 4: The Room, als er nach einem Alptraum in seinem Bett aufwacht. Mittlerweilen ist Henry schon fünf ganze Tage in seinem eigenen Appartment eingesperrt und sucht nun verzweifelt nach einem Ausweg aus seiner aussichtslosen Lage. An dieser Stelle greift der Spieler in das unheimliche Geschehen ein. Man schlüpft in die Rolle von Henry und versucht den mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen, welche sich seit einigen Tagen im rätselhaften Appartment zutragen.

Altbewährtes und Neues

Als man in Henrys Wohnung erstmals die Kontrolle über den Protagonisten übernimmt, fällt eingefleischten Silent Hill-Fans bereits eine erste, bedeutende Neuerung auf. Erstmals in einem Titel der Serie kommt die Egoperspektive zum Zug. Diese wird ausschliesslich im Appartment angewendet. Aus dieser Ansicht lassen sich Gegenstände und Hinweise innerhalb von Henrys vier Wänden besser entdecken und ein genaueres Erkundschaften dieser Räumlichkeiten wird dem Spieler ermöglicht. Eine sinnvolle Neuerung also, wenn auch nicht gerade ein wahrer Durchbruch, zumal man die Spielfigur, ausserhalb des rätselhaften Appartments, weiterhin nur aus der Silent Hill-typischen Third-Person Perspektive steuern darf.

Selbstverständlich findet das Spielgeschehen nicht durchwegs in immer wieder den selben vier Räumen statt, sondern die Schauplatz-Palette ist auch in Silent Hill 4 wieder breit gefächert. Ein geheimnisvolles Loch erscheint in Henrys Badezimmer-Wand und seltsame Schreie finden dadurch ihren Weg an die Oberfläche. Durch eben diese Löcher, welche im weiteren Spielverlauf an verschiedenen Stellen in den Wänden auftauchen, gelangt ihr an verschiedene Schauplätze, wo ihr unter anderem zu klären versucht, warum Henry gefangen ist und wie er wieder frei kommen kann. Eine weitere signifikante Neuerung ist somit auch, dass ihr euren Spielstand lediglich in Henrys Appartment speichern dürft. So seid ihr im gesamten Spielverlauf immer wieder gezwungen in die Wohnung des Hauptcharakters zurückzukehren. Das kann auf die Dauer recht nervig werden, zumal nun auch ein neues Inventar-System à la Resident Evil eingeführt wurde, bei dem ihr nur eine begrenzte Anzahl Gegenstände mit euch tragen dürft und der Rest in einer Kiste, welche sich natürlich ebenfalls im Appartment befindet, gelagert werden muss. So muss der Spieler einfach zu oft durch die Löcher zurück zum Kern-Schauplatz des Titels reisen, was mit der Zeit gehörig an der Geduld zerrt.

Silent Hill 4 - The Room
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 08:37
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