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Singstar Guitar: Review

  Playstation 3 

Sony möchte mit SingStar Guitar auf der PlayStation 3 neue Wege gehen. Erstmals bietet man seinen Fans die Möglichkeit, mit der Gitarre auf Punktejagd zu gehen. Entpuppt sich der Schritt als Geniestreich oder hätte man lieber auf Altbewährtes setzen sollen?

Direkt zu Beginn möchte die Redaktion die Notwendigkeit des Testberichts erläutern. Normalerweise werden die SingStar-Versionen aufgrund mangelnder Innovationen in einem Kurztest durchleuchtet. Da Sony hier mit den beiden grossen Konkurrenten Rock Band und Guitar Hero in den Ring gestiegen und kläglich gescheitert ist, möchten wir euch gerne die Schattenseiten aufzeigen. Und davon gibt es reichlich?

Ein einziges Ärgernis: Die Menüführung

Das fängt schon bei der Menüführung an. Die Benutzeroberfläche sieht eigentlich wie immer aus. Es gibt die Funktionen "Online", "Meine Mediengalerie", "Optionen" und "SingStar spielen". In den Optionen müsst ihr eigentlich nichts verändern. Ihr könnt dort nur eure Hintergrundfarben oder euer Online-Profil anpassen. Und wenn ihr die EyeToy-Kamera besitzt, könnt ihr die originalen Videos durch euch ersetzen. Aber das ist ja keine Neuerung. Die Möglichkeit habt ihr ja schon seit einigen SingStar-Versionen. Unter dem Online-Reiter findet ihr den obligatorischen SingStore. Allerdings soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass es erstmals einen richtigen Online-Modus gibt. Diesen findet ihr unter dem Reiter "SingStar spielen". Das ist auch der Hauptanlaufpunkt für euch, wenn ihr ein Spiel startet.

Eine Revolution: Einführung der Gitarre

Zur Wahl steht neuerdings das Gitarrentraining. Es ist löblich, dass euch Sony bei der Implementierung des neuen Instruments nicht im Regen stehen lässt. Hier werden euch alle Funktionen erklärt, die ihr im Umgang mit dem Musikinstrument benötigt. Auch werden Noten, die ihr nicht anschlagen müsst, hervorgehoben. Apropos Instrument: Eine eigene Gitarre bringt Sony gar nicht auf den Markt. Man geht wahrscheinlich davon aus, dass sowieso schon jeder eine von Activision beziehungsweise Electronic Arts besitzt. Ausserdem konnte man sich so die Entwicklungskosten sparen und die Kunden mit der Kompatibilität zu den Konkurrenzprodukten zufriedenstellen.

Die Spielmodi in der Übersicht

Nun zum Spiel: Ihr könnt alleine mit der Gitarre oder dem Mikrofon ein schnelles Spiel starten. Aber da das Hauptaugenmerk bei den Partyspielen sowieso auf dem Mehrspielermodus liegt, widmen wir uns diesem direkt. In dem Freestyle-Modus könnt ihr mit zwei Mikrofonen oder Gitarren ohne Punkte loslegen. Das ist aber nicht wirklich spannend, weil dort jeglicher Anreiz verlorengeht.

Zudem könnt ihr wahlweise im Duett- oder dem Duell-Modus mit Freunden loslegen. Die Auswahl der Instrumente erweist sich allerdings als kompliziert, da immer beide Mikrofone vorausgewählt sind und ihr diese erst umständlich abwählen müsst, wenn ihr auf die Gitarre wechseln wollt. Und der erste Spieler muss nacheinander das Instrument der anderen Mitstreiter bestimmen. Das hätte man viel eleganter lösen können. So wählt in Guitar Hero oder Rock Band jeder Spieler selber sein Musikinstrument aus. Das ist komfortabel und spart Zeit.

Singstar Guitar
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Christian Breitbach

Christian Breitbach am 26 Okt 2010 @ 07:40
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