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Siren Blood Curse: Review

  Playstation 3 

Viele von euch werden sich wahrscheinlich mit Schrecken an die Forbidden Siren-Serie erinnern, deren Ableger damals exklusiv für die PlayStation 2 erschienen waren. Und zwar nicht etwa aufgrund der gruseligen Atmosphäre, sondern in erster Linie wegen der gewöhnungsbedürftigen Steuerung und dem äusserst hohen Schwierigkeitsgrad, der selbst eingefleischten Survival-Horror-Fans alles abverlangte. Dementsprechend skeptisch waren wir verständlicherweise, als wir hörten, dass wir bei Siren Blood Curse, dem neuesten Teil der Reihe, ins japanische Dorf Hanuda, welches Kennern der Serie noch in bester Erinnerung sein dürfte, zurückkehren würden. Ob die Entwickler wohl aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben? Wir verraten es euch in unserem Test.

Ort des Geschehens ist also, wie schon im ersten Teil, das japanische Dorf Hanuda, welches in den Siebzigern bei einem plötzlichen Erdrutsch vernichtet worden sein soll. Seither gilt es geisterhaftes Kultdorf. Genau deshalb will ein amerikanisches Fernseh-Team dort eine Dokumentation drehen. Auch den Studenten Howard zieht es nach Hanuda, welches anscheinend doch nicht so verlassen ist, wie anfangs vermutet. Dumm nur, dass die zombieähnlichen Bewohner, die so genannten Shibito, anscheinend rein gar nichts für ungebetene Gäste übrig haben. Und so kommt es, dass diese alle schon bald um ihr Leben bangen müssen.

Siren Blood Curse Bild

Zwölf Episoden

Insgesamt werdet ihr in die Rolle von sieben verschiedenen Charakteren schlüpfen, zwischen denen ihr immer wieder hin- und herwechselt, wodurch ihr die spannende Geschichte aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. Eine Sache, die bereits bei den Vorgängern sehr gut funktioniert hat. Neu ist hingegen, dass die Geschichte in zwölf Episoden aufgeteilt ist, welche, ausgenommen von der ersten, rund 40 Minuten dauern und bislang ausschliesslich im PlayStation Network erschienen sind. Eine Blu-Ray-Version des Spiels wird es erst Ende Oktober geben.

Am Anfang jeder Episode wird jeweils eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse eingespielt. Ausserdem erhaltet ihr am Ende, ganz nach Vorbild bekannter TV-Serien wie 24 oder Lost, stets einen Ausblick auf das, was euch in der nächsten Episode erwartet, wodurch die Motivation, weiterzuspielen, bewusst hoch gehalten wird. Zumal fast jede Episode mit einem Cliffhanger endet. Schade nur, dass ausgerechnet die ersten Episoden nicht besonders vielversprechend ausgefallen sind. Gerade Anfänger dürften sich in der Anfangsphase allerdings über die vielen Hilfestellungen freuen, welche einem den Einsteig wesentlich erleichtern. So richtig in Fahrt kommt die Story aber erst später. Wer durchhält, wird also belohnt.

Siren Blood Curse
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Tim Richter


Siren-Blood-Curse


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Tim Richter am 26 Aug 2008 @ 15:58
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