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Skyforge: Review

  Playstation 4 

Das Online-Rollenspiel Skyforge, das schon seit einiger Zeit für den PC erhältlich ist, ist nun auch kostenlos auf der PlayStation 4 spielbar. Wie sich der Titel, in dem wir eine angehende Gottheit auf ihrem Weg zu grenzenloser Macht begleiten, auf der Konsole schlägt, zeigen wir euch in unserem Test.

Zu Beginn des Spiels treffen wir auf eine Gruppe von Kämpfern, die sich auf dem Weg zur Stadt Iannor befindet. Dort angekommen erfahren wir, dass es vor Ort Angriffe gegeben hat und es nun unsere Aufgabe ist, die Einheimischen aus der Gefahrenzone zu evakuieren. Wir begeben uns also kurz darauf zu dem markierten Ort und nehmen es dabei mit verschiedenen Gegnern auf, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt haben. Nachdem wir uns durch die feindlichen Reihen gekämpft haben und am Zielort eingetroffen sind, geraten wir allerdings in einen Hinterhalt der Invasoren, der sogenannten Virds, bei dem all unsere Begleiter getötet werden.

Wir selbst erwachen nach kurzer Zeit in einer alten, verlassenen Ruine und treffen wenig später erneut auf die Virds und ihren Anführer. Während dieses Kampfes offenbart unsere Figur ungeahnte Kräfte, die zeigen, dass sie weit mehr als nur ein gewöhnlicher Krieger ist. Auch unsere Verbündeten, auf die wir in der Ruine treffen, sind sich sicher, dass in uns weit mehr steckt, woraufhin sie uns zur Hauptstadt Aelinar bringen, wo unser eigentliches Abenteuer beginnt.

https://www.youtube.com/watch?v=XkAM3hI6Z-s

Ein Gott nach unseren Vorstellungen

Bevor wir unsere Reise in Skyforge antreten, haben wir die Wahl zwischen sechs vorgefertigten weiblichen oder männlichen Charakteren. Das exakte Erscheinungsbild der jeweiligen Vorlage lässt sich im Charakterdesigner anschließend sehr detailliert anpassen. Neben der Statur können auch Frisur und Haarfarbe sowie Gesichtsdetails wie Augen-, Nasen- oder Kieferform verändert werden, ebenso wie die Farbe der Augen oder der Haut. Im Anschluss haben wir außerdem die Chance, dem Erscheinungsbild unseres Helden Accessoires wie Brillen oder Schmuck sowie Make-up oder Tätowierungen hinzuzufügen.

Übersichtliche Kämpfe und Klassen für jeden Geschmack

Zunächst steht uns neben einem Standardangriff mit unserer Primärwaffe, einem Schwert, auch ein Umgebungsangriff zur Verfügung, der über einen größeren Angriffsradius verfügt und daher ideal für größere Gegnergruppen ist. Die Kämpfe sind nicht rundenbasiert, wodurch wir die Feinde direkt aus der Bewegung heraus angreifen können, sobald wir sie sehen. Die Gefechte präsentieren sich dabei einerseits zwar als recht simpel von der Bedienung her, andererseits überzeugen sie mit einem hohen Tempo und einer flüssigen Spielweise. Die Standardfähigkeiten unseres Charakters lassen sich mit jeweils einer Controllertaste auslösen, was für eine intuitive Steuerung sorgt. Welcher Angriff welcher Taste zugewiesen ist, ist am unteren Bildschirmrand klar und deutlich erkennbar, was den Einstieg ins das MMO-Kampfsystem sehr angenehm und unkompliziert macht. Für die fortgeschritteneren Angriffe und Fertigkeiten, die später freigeschaltet werden können, sind dann wiederum Kombinationen aus mehreren Tasten erforderlich. Diese können zu jeder Zeit im Menü eingesehen werden, sodass wir uns nicht alles merken müssen. Alles in allem ist hier die Umsetzung der Steuerung für die Konsole wirklich gut gelungen, was man leider nicht von allen MMOs, die ursprünglich auf dem PC erschienen sind, behaupten kann.

Die Angriffe müssen sich nach ihrem Einsatz erst wieder aufladen, die Dauer des Cooldowns hängt dabei von der Art der Attacke ab. Die Standardangriffe verursachen zwar weniger Schaden als die stärkeren Varianten, sind dafür aber quasi jederzeit verfügbar. Darüber hinaus verfügt unser Charakter über eine Warp-Bewegung, mit deren Hilfe wir uns nicht nur schneller durch die Spielwelt bewegen, sondern zudem gegnerischen Angriffen ausweichen können. Um sie zu nutzen, sind Aktionspunkte erforderlich, die an dem grünen Balken in der linken unteren Ecke abgelesen werden können. Dieser lädt sich nach kurzer Zeit der Ruhe automatisch wieder auf. Das Warpen bietet uns die Möglichkeit, über das MMO-typische Kampfsystem hinaus zu agieren, bei dem wir einfach nur auf die Taste der verfügbaren Attacke drücken. Dadurch können wir taktischer vorgehen und unsere Feinde beispielsweise auch öfter auf dem falschen Fuß erwischen, was gerade in Bosskämpfen hilfreich sein kann. Damit uns während unserer Reise nicht die Energie ausgeht, hinterlassen einige Gegner nach ihrem Tod sogenannte heilende Sphären, mit deren Hilfe wir unsere Lebensleiste wiederaufladen können.

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Daniel Walter

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Daniel Walter am 26 Apr 2017 @ 13:56
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