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Sled Storm: Review

  Playstation 2 


Das Wort SSX dürfte spätestens mit dem Zusatz Tricky mittlerweile jedem PlayStation 2 - Spieler ein Begriff sein. Schliesslich beglückte uns EA`s neustes Label Big bereits zum Launch der Konsole mit einem ersten Teil der abgefahrenen Snowboard-Reihe - ein weiterer folgte ein knappes Jahr später. Das mit den beiden äusserst erfolgreichen Titeln nicht nur in Sachen Grafik völlig neue Massstäbe gesetzt wurden, brauch ich euch wohl nicht zu erzählen. Vor wenigen Tagen kam nun mit

Sled Storm

Big`s neuster Streich in die Läden, welches von uns nun auch schon einem harten Test unterzogen wurde. Aber lest selbst wie sich SSX mit Schneemobilen spielen lässt...



Gameplay

Es ist wirklich nicht übertrieben, wenn man sagt, dass Sled Storm ein SSX auf Schneemobilen ist. Die Grafik, das Gameplay, die Steuerung, das Arcadeflair - praktisch alles ist dem grossen Bruder ebenwürdig. Das soll jetzt aber keineswegs negativ sein, schliesslich heisst es ja auch nicht umsonst ?never touch a running system?, nur wirklich innovativ ist es eben schon nicht. Gesteuert wird das Schneemobil wie auch das Brett mit dem linken Analog-Stick oder dem Digitalkreuz, wobei die X-Taste stets gedrückt werden muss. Stunts und dergleichen führt man mit den Dreiecks- und den Schulterbuttons aus. Für solch perfekte Akrobatik sowie fürs Zerstören von Smashables (= zerstörbare Gegenstände) wie beispielsweise einem Kristall gibt es nach wie vor Punkte, welche auf die sogenannte Storm-Anzeige gutgeschrieben werden. Diese Anzeige ist nichts anderes als das Tricky beim gleichnamigen SSX-Spiel, sprich eine Boost-Anzeige die durch die Viereckstaste aktiviert werden kann.

Die insgesamt sieben Strecken erinnern in grafischer Hinsicht teilweise stark an die SSX-Spiele, vom Design her sind sie aber noch um einiges verrückter. Die im Vergleich zu SSX noch um einiges längeren Strecken führen euch zu Wasserfällen, über Jahrmärkte oder einfach nur durch grenzenlose Tiefschneelandschaften. Dabei werden nahezu sämtliche physikalische Gesetzte gebrochen, besonders jenes der Schwerkraft. Die zahlreichen, meist gekennzeichneten Wege jenseits der markierten Pisten, welche dummerweise nicht immer Abkürzungen sind, verschaffen euch zudem eine nahezu grenzenlose Bewegungsfreiheit in den jeweiligen Gebieten.

Die künstliche Intelligenz der Gegner wurde so programmiert, dass sie sich stets dem Spieler vor dem Fernseher anpasst. Eine solche Programmierung kennt man auch aus Spielen wie beispielsweise Rumble Racing und ist - wie ich finde - bei Sled Storm etwas unpassend und nervenaufreibend. Bleibt ihr also paar Minuten lang stehen, bremsen auch die Gegner ab und können so bei Wiederaufnahme des Spiels problemlos eingeholt werden. Dies mag ja vielleicht noch gut sein, allerdings kleben einem so die Gegner auch noch nach einer fehlerfreien Fahrt am Rücken. Diese Konstellation kann schliesslich dazu führen, dass man sich erst gegen Ende des Rennens richtig Mühe gibt, was doch eigentlich schade ist und den ersten Teil völlig langweilig macht.

Ein vergleichsweise neues Feature ist, dass man nun neben Strecken, Schneemobiles und Fahrer auch noch jenste Zubehörteile zum Aufmotzen seines eigenen Fahrzeuges frei spielen kann.

Sled Storm
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 08:44
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