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Soul Calibur V: Review

  Playstation 3 

Namcos Soul Calibur ist während fast zwei Jahrzehnten zur festen Grösse im Bereich der Kampfspiele avanciert. Die geschmeidig animierten Duelle haben weltweit Anhänger gefunden, die sehnlichst auf die obligaten Fortsetzungen der Reihe warten. Mit Soul Calibur V ist nun ein neuer Ableger erschienen, der vieles beim Alten belässt, aber dennoch versucht, die bewährte Formel zu verfeinern und an die veränderten Anforderungen der Spieler anzupassen. Ob dieser Spagat gelungen ist, versuchen wir in unserem Test herauszufinden.

Auf sie mit Gebrüll - und gezogenen Waffen

Beat 'em ups, in denen die Protagonisten ganze Horden von Gegnern verhauen müssen, bilden eines der ältesten Genres der digitalen Spielgeschichte. Trotz stetiger Weiterentwicklung sind die Grundzüge der Spielmechanik über die Jahre die gleichen geblieben. Namco schaffte es 1995 mit Soul Edge (Soul Blade in Europa), dem Genre innovative Züge einzuhauchen, indem die Kämpfer mit Hieb- und Stichwaffen ausgerüstet wurden. Zwar gab es davor schon Samurai Shodown mit dem gleichen Konzept, doch dieses war ein reines 2D-Spiel, während Soul Edge komplett in 3D entwickelt wurde. Durch dessen grossen Erfolg erhielt Namcos Spiel mehrere Nachfolger, die später unter dem Namen Soul Calibur erschienen. Drei Jahre nach Soul Calibur IV für die aktuelle Konsolengeneration halten wir nun also Nummer 5 in Händen und beantworten euch, ob sich der Kauf lohnt.



Dies ist kein leichtes Unterfangen, denn wie verschiedene Kritiker treffend bemerkt haben, hat sich seit der letzten Version nicht sehr viel verändert. Wir würden sogar noch weiter gehen und sagen, dass Soul Calibur V mehr mit Soul Calibur II aus dem Jahre 2003 gemeinsam hat, als einem lieb sein kann. Vom Standpunkt der Grafik aus gesehen liegen Welten zwischen den beiden Titeln. Die Kämpfer und Arenen in Soul Calibur V strotzen nur so vor Details, und die Animationen sind samtweich, so dass man bisweilen das Gefühl hat, einem perfekt choreografierten Ballett beizuwohnen. Gräbt man allerdings unter die Oberfläche, entdeckt man ein wohlbekanntes Kampfsystem, mit dem man sich sofort zurechtfindet, wenn man einen der Vorgänger gespielt hat. Und das, obwohl die Entwickler von Project Soul sowohl an den offensiven als auch an den defensiven Aktionsmöglichkeiten geschraubt und einige altbekannte Charaktere in Rente geschickt oder durch neue Figuren ersetzt haben.

Soul Calibur V
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Luca Cannellotto


Soul-Calibur-V


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Luca Cannellotto am 15 Feb 2012 @ 12:14
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