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Speed Challenge: Review

  Playstation 2 


Rennspiele gibt es momentan Zuhauf und die Konkurrenz schläft auch nicht. Die Tatsache, dass in den letzten Monaten zudem kein anderes Genre soviel Zuwachs bekam, macht es für die Rennspiel-Entwickler von heute auch nicht gerade leichter. Mit

Speed Challenge

schickt Ubi Soft nun aber ein Zukunfts-Racer ins Rennen, der zumindest von seiner Produktionsgestaltung einmalig ist. Formel 1-Rennfahrer Jacques Villeneuve hat in diesem Spiel nämlich seine Zukunftsvisionen dieses Motorsportes eingebracht und verwirklicht. Obs gefällt?



Spielmodi

Was gleich zu Beginn positiv ins Auge fällt sind die vielen Spielvarianten, die teilweise verblüffende Ähnlichkeiten mit F1-Spielen aufweisen. So könnt ihr im Grand Prix-Modus nebst dem eigentlichen Rennen auf einer von euch gewählten Strecke beispielsweise auch Trainings- und Qualifikations-Läufe absolvieren, die aber jederzeit auch abgebrochen werden können. Im Championship-Modus kann das selbe Prozedere dann nicht nur auf einer, sondern gleich auf allen Strecken nacheinander angewandt werden. Schliesslich gibt es noch den Season-Modus, welcher vergleichbar mit einer ATP-Tennis-Saison ist. Dort liegt euch dann ein Veranstaltungs-Kalender für ein Jahr vor, wobei allerdings ihr selbst entscheidet, welche Rennen ihr fahrt und welche ihr lieber auslasst. Dies geschieht in chronologischer Reihenfolge, sodass nach Beenden einer Veranstaltung die vorhergehenden Rennen nicht mehr absolviert werden können. Trotz diesen vielversprechenden Worten wird man diesen Modus aber wahrscheinlich nur aus dem nachfolgenden Grunde spielen: Durch einen Sieg können im Special Series-Modus nämlich neue Spielmodi freigeschaltet werden. Diese Spielvariante bietet wie es der Name schon verrät einige abgefahrene Spielmodi und Herausforderungen, von denen die meisten aber eben noch freigeschaltet werden müssen.

Natürlich bietet Speed Challenge auch die alltäglichen Spielmodi wie ein schnelles Rennen oder das Zeitfahren. Erwähnenswert sind da vielleicht noch die vielen Einstellungen die vor dem Rennen getroffen werden können. So könnt ihr beispielsweise bestimmen, auf welcher Strecke und gegen wie viele CPU-Gegner ihr antreten wollt. Aber auch die Tageszeit und die Wetter-Verhältnisse sind dort einstellbar. Beim Zeitfahren kann zudem auch der beliebte Ghost-Wagen eingeblendet werden. Zu allem hin gibt es natürlich auch noch einen Multiplayer-Modus, der platz für zwei Spieler bietet. An einem Split-Screen kommt man aber nicht vorbei.

Gameplay

Vom Gameplay her unterscheidet sich Speed Challenge ebenfalls nicht gross von anderen F1-Spielen. Der grösste Unterschied liegt gerade mal darin, dass ihr schräg und nicht mit der Nase nach Vorne ein Rennen startet. Wie es dazu kommt ist eigentlich unerklärlich. Auch das Strecken-Design wird dem Zukunftsszenario nicht gerecht. Die Strecken von Australien und London bis hin zu Paris erinnern mehr an original Schauplätze als irgendwelche Zukunftsvisionen. Zwar gibt es ein paar verrückte Kurse, die so aber wahrscheinlich mehr zufällig zu Stande kamen. Bei der Geschwindigkeit werden Fans von Zukunftsracern wahrscheinlich am meisten enttäuscht sein; diese ist nämlich selbst für ein gegenwärtiges F1-Spiel eher etwas zu langsam ausgefallen.

Speed Challenge
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 09:11
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