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Splinter Cell - Chaos Theory: Review

  Playstation 2 

Ein Schatten wandert lautlos von einer Ecke in die nächste. Für seine Umgebung ist er kaum wahrnehmbar. Der gegnerische Wachposten fühlt sich sicher und unbeobachtet. Der Schatten befindet sich jetzt direkt hinter ihm. Genüsslich entflammt der Beschattete die Glut seiner Zigarette. Jetzt schlägt der Schatten zu: Mit einer geschickten Bewegung setzt er den Wachposten ausser Gefecht. Ihr habt es sicher schon erraten. Wir befinden uns mitten in Splinter Cell 3: Chaos Theory. Sam Fischer, seines Zeichens Topspion des Third Echelon-Teams, setzt auch im neuesten Teil des Stealthactionhits seine Gegner wieder gekonnt Schachmatt. Dieser Spieltitel tritt in unmittelbare Konkurrenz zu Metal Gear Solid 3: Snake Eater und ringt um die Vorherrschaft in diesem Genre. Wir haben das Spiel für euch unter die Lupe genommen.



Story

Peruanische Guerillakämpfer haben Bruce Morgenholt entführt. Der Ingenieur besitzt Informationen über eine geheime Energiequelle, die für den Guerillaanführer Hugo Lacerda wichtig sind. Dieses Ereignis ruft das Spezialteam "Third Echelon" auf den Plan, das mit Sam Fischer ein weiteres Mal seinen talentiertesten und erfolgreichsten Mann hinter die feindlichen Linien schickt, um das Schlimmste zu verhindern. Das Fatale an der Situation ist, dass Hugo Lacerda die Informationen bereits von Bruce Morgenholt erhalten hat und nun versucht, die Weltmacht USA und Nordkorea gegeneinander auszuspielen. Sam Fisher´s Aufgabe ist es, eine Eskalation dieses Konfliktes zu verhindern und die Verantwortlichen hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Eminent wichtig: Informationen

Bevor sich Sam in seine Mission stürzen kann, erhält er wichtige Informationen zur aktuellen Lage. Eine ausführliche Missionsbeschreibung inklusive hilfreicher Hinweise wartet hier auf den geschulten Spion. Im Anschluss muss eine für den Einsatz angemessene Ausrüstung gewählt werden. An dieser Stelle könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr unerkannt durch das Level schleichen wollt oder ob ihr etwas Durchschlagkräftigeres in eurem Waffenarsenal haben möchtet. Splinter Cell 3 überlässt dem Spieler die Wahl.

Sinnvolle Verbesserungen


Neben den klassischen Bewegungsabläufen des Agenten haben die Entwickler den Überkopfgriff in das Spiel integriert. Diese Technik ist überaus praktisch, um Gegner, die sich unter Sam befinden (wenn er sich beispielsweise an einem Rohr entlanghangelt), schnell und leise auszuschalten. Der Charakter ist beweglicher als in den beiden Vorgängern. So ist es einfacher, aus einer für den Spion ungünstigen Position einen Feind zu erledigen. Wer in den Vorgängern mit dem Dietrich nicht zurecht kam, wird sich jetzt freuen. Sam ist so geschickt, dass er verschlossene Türen auch mit seinem Messer aufbrechen kann.

Eine weitere Neuerung ist die Abschaffung der Alarmgrenze. Oft konnte Sam in den Vorgängern seinen Widersachern entkommen, aber die Gegner kamen trotzdem beispielsweise durch einen betäubten, aber schlecht versteckten Gegner auf seine Spur. Geschah dies zu oft, war das Spiel verloren. Das kann jetzt dank der abgeschafften Alarmgrenze nicht mehr vorkommen. Weiterhin ist es möglich, und das ist für das Spiel ein neuer Weg, die Missionen entweder in Stealth-Manier anzugehen oder auf die rücksichtslose Methode. Hierfür sollte eine entsprechende Ausrüstung gewählt werden. Mit William Redding, dem Waffenguru eures Teams, als kompetenten Berater ist das kein Problem. Wer jetzt glaubt, dass Splinter Cell 3: Chaos Theory zu einem einfachen 3D-Shooter verkommt, der täuscht sich. Im Normalfall ist es sinnvoller, den leisen und vorsichtigen Weg zu wählen. Die künstliche Intelligenz der Gegner wurde nämlich deutlich verbessert. Dunkle Ecken werden konsequent erforscht und Sam muss sich schon etwas einfallen lassen, wenn ein Gegner dicht auf seiner Spur ist. So schnell wird dieser nicht locker lassen.

Sehr gut ist auch die Idee und Umsetzung einer Quicksave-Funktion. Im ersten und zweiten Teil flog das Gamepad einige Male gegen den Schrank, wenn ein längerer Missionsabschnitt aufgrund einer Unachtsamkeit nicht erfolgreich absolviert wurde, und der Spieler musste den kompletten Abschnitt ein weiteres Mal spielen. Das hat oft zu grosser Frustration geführt, gehört jetzt aber dank der Quicksave-Funktion der Vergangenheit an.

Splinter Cell - Chaos Theory
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Jens Scholten

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Jens Scholten am 05 Mai 2005 @ 14:05
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