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Splinter Cell - Double Agent: Review

  Playstation 3 

Nach der Xbox 360 und den älteren Konsolen infiltriert Sam Fisher jetzt mit etwas Verspätung nun die neueste Konsole aus dem Hause Sony. Auch auf der Playstation 3 werdet ihr von der NSA in eine Terrororganisation eingeschleust, um Hintergrundinformationen für euren Arbeitgeber zu beschaffen. Damit dies aber überhaupt möglich ist, müsst ihr das Vertrauen eurer neuen Freunde gewinnen und gleichzeitig dafür sorgen, dass der amerikanische Geheimdienst euch nicht als Verräter sieht. Dies stellt euch vor zahlreiche spannende Entscheidungen, die eure Loyalität zu eurem Staat auf die Probe stellen. Ob Sam auch auf Sonys schwarzer Kiste noch topfit ist, erfahrt ihr in unserem Review.

Vertrauen gut, alles gut

Um Vertrauen dreht sich im jüngsten Splinter Cell alles. Euer Primärziel ist es, eine terroristische Organisation mit dem Namen John Brown's Army (JBA) zu infiltrieren, die mangels Beweisen bisher nicht unschädlich gemacht werden konnte. Doch damit ihr an das nötige Informationsmaterial heran kommt, müsst ihr euch selbst als Terrorist ausgeben, um so die Gunst der JBA zu erhalten. Im Spiel werdet ihr vor Entscheidungen gestellt, die sich nicht nur auf das Vertrauen eurer beiden Arbeitgeber auswirken, sondern auch den Spielverlauf beeinflussen. So solltet ihr während euren Missionen stets darauf achten, dass ihr nicht Staatsangestellte, wie zum Beispiel Polizisten, um die Ecke bringt. Verschont ihr letztere hingegen, kann es schon mal vorkommen, dass die Männer der JBA misstrauisch werden. Wie es um das Vertrauen der jeweiligen Organisationen bestellt ist, wird mittels zweier Balken angezeigt, auf die ihr ab und an einen Blick werfen solltet.

Die Entwickler haben sich entschieden, die Bildschirmanzeigen auf ein Minimum zu reduzieren, um ein intensiveres Spielerlebnis zu erzeugen. Besagte Balken werden nur in Situationen angezeigt, in denen sie sich verändern oder gleich verändern werden. Abgesehen davon gibt es nur noch eine kleine Anzeige mit dem aktuellen Ziel und einen Punkt, der euch zeigt, wie gut ihr zu sehen seid. Ist die Anzeige grün, seid ihr praktisch unsichtbar, bei rot leuchtet ihr wie ein Weihnachtsbaum und lauft Gefahr, entdeckt zu werden. Auf eine Gesundheitsanzeige wurde verzichtet, kriegt Sam etwas Schaden ab, wird er nach kurzer Zeit wieder geheilt. Ein Überdosis Blei führt aber selbstverständlich zum sofortigen Bildschirmtod.

Schleichend ans Ziel

Wie in den Vorgängern geht es darum, möglichst unauffällig an euer Ziel zu gelangen. Wer herumrennen und alles umnieten will, was sich bewegt, ist bei Splinter Cell falsch. Unauffälliges Vorgehen ist Pflicht, da die Levels mit zahlreichen aufmerksamen Wächtern und Kameras gespickt sind. Werdet ihr entdeckt, müsst ihr schnell sein, wenn ihr nicht von allen Seiten mit Blei durchsiebt werden möchtet. Mit Nahkampfattacken oder eurem Schiessprügel schafft ihr die störenden Wächter aus dem Weg. Für den Nahkampf stehen euch zwei Möglichkeiten zur Verfügung: entweder macht ihr kurzen Prozess und befördert den Feind mit eurem Messer in den ewigen Schlaf oder ihr lasst Gnade walten und schlagt den Feind lediglich K.O. Viel komfortabler ist es allerdings, wenn ihr solche Situationen gar nicht erst entstehen lasst und euch leise von hinten an die Wachmänner heranpirscht, sie in den Würgegriff nehmt und dann ausschaltet. Auch hier könnt ihr euren Gegenspieler wahlweise tödlich verletzten oder nur betäuben.

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Sebastian Fahrni

Splinter-Cell---Double-Agent


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Sebastian Fahrni am 18 Mai 2007 @ 22:39
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