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Star Trek - Encounters: Review

  Playstation 2 

"Beam uns rauf, Scotty!" oder "Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird." sind nur zwei Zitate des wohl bekanntesten Science-Fiction-Universums der Welt: Star Trek. Inzwischen gibt es darin nicht nur etliche Filme, verschiedenste Serien, sondern eben auch viele Computerspiel-Umsetzungen. Da nicht alle der auf einen der Filme basierenden Spiele das entsprechende Niveau halten konnten, war die Neugier auf das gerade erschienene Star Trek: Encounters gross. Wie werden sich Kirk, Picard und Co. diesmal schlagen?

Der erste grosse Pluspunkt des Spiels sind natürlich die originalen Daten und das Aussehen der Raumschiffe, angefangen bei der U.S.S. Defiant bis hin zur Enterprise E. Letztendlich hat man die Auswahl aus vierzig Jahren Star Trek-Geschichte.

Zu Beginn kann der Spieler zwischen den Spielmodi Gefecht oder Episode wählen. Hinter der Bezeichnung Gefecht verbirgt sich die Möglichkeit, gegen einen anderen Spieler, einen von der CPU gesteuerten Gegner oder gemeinsam mit einem Partner gegen die KI anzutreten. Bei der Episode bekommt man zunächst einmal die Chance, aus den verschiedenen Ären der Geschichte wie zum Beispiel dem klassischen Raumschiff Enterprise oder Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert zu wählen.

Die Option "Archiv" lässt die Herzen aller Fans höher schlagen, denn hier hat man die Möglichkeit, sich die Schiffe im einzelnen und die Karten der freigeschalteten Charaktere aus jeder Ära anzusehen. Die jeweilige Karte einer Figur oder eines Raumschiffes bietet nicht nur den Vorteil, sich diese im Archiv anschauen zu können, sondern gibt dem Schiff zusätzliche Boni auf verschiedenste Werte. So würde die Karte des Captains dem Schiff einen Bonus auf Geschwindigkeit / Beschleunigung geben. Karten können innerhalb des Spiels gefunden und eingesammelt werden.

Nun ist die erste Episode ausgewählt und das Abenteuer beginnt. Zunächst einmal startet man mit einer Art Tutorial, um die Funktionen und Möglichkeiten des Schiffes und nicht zuletzt die Steuerung kennenzulernen. Das Tutorial selbst ist ein wenig lang, aber nicht allzu schwierig und daher gut zu meistern. Die Steuerung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, und in mancher Situation ist die gleichzeitige Koordination aller gewünschten Aktionen schwieriger als gedacht. Jedoch ist die Steuerung insgesamt recht schnell und einfach zu lernen.

Die Musik beziehungsweise der Sound klingt gut und originalgetreu. Beides unterstützt die Atmosphäre zusätzlich und lässt den Spieler leichter in das Star Trek-Universum eintauchen.

Die Ansicht des Geschehens findet die meiste Zeit aus einer isometrischen Perspektive statt, wobei gelegentlich automatisch in eine 3D-Sicht umgeschaltet wird. Selbst kann man diese nicht wählen, was zwar ein wenig schade, aber nicht allzu tragisch ist. Die Enterprise lässt sich schnell und einfach über den Analog-Stick oder das digitale Pad steuern, jedoch sind die möglichen Steuerungsmöglichkeiten manchmal nicht dem Original entsprechend. Picard und Co. konnten die Enterprise wohl nie mit dem Wendekreis eines Kleinwagens bewegen oder im Kreis drehen. Jedoch gibt genau dies dem Spieler die Möglichkeit, schnelle Gegner erwischen zu können.

Star Trek - Encounters
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 08 Dez 2006 @ 07:00
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