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Star Wars Episode III - Die Rache der Sith: Review

  Playstation 2 

Star Wars ist bereits seit vielen Jahren Kult, obwohl es der erste Teil beinahe gar nicht bis ins Kino geschafft hätte. Zum Glück kam dann doch alles anders, sodass wir uns heute über eine riesige Fangemeinde freuen können. Die Geschichte rund um Star Wars wurde immer weiter ausgebaut und geht inzwischen weit über die sechs Kinofilme hinaus. Vieles davon haben Bücher und vor allem auch Videospiele beigesteuert. Beim aktuellsten Spiel rund um die Sternenkrieger wird die Geschichte jedoch nicht ausgebaut, sondern aus erster Hand nachgespielt. Hier steckt ihr mitten im Geschehen von Episode III und habt das Schicksal des Universums in der Hand.

Achtung, Spoiler inside!



Es war einmal?

Seit dem Ende von Episode II lodern die Klonkriege in jeder Ecke der Galaxis. Die Republik versucht verzweifelt, sich gegen die Sith und die Konföderation Unabhängiger Systeme zu behaupten, doch eine Niederlage nach der anderen schwächt die Demokratie. Die Lage wird noch ernster, als es dem Droidenführer General Grievous gelingt, Kanzler Palpatine zu entführen. Als die Armee der Separatisten versucht, mit dem Kanzler zu fliehen, sollen Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker sich der Situation annehmen und Palpatine befreien.

Ihr seht schon, natürlich gibt es wieder viel zu tun im neuesten Star Wars-Abenteuer. In Die Rache der Sith schlüpft ihr dazu entweder in die Rolle von Obi-Wan Kenobi oder die des jungen Anakin, der seit seinem letzten Auftritt in Episode II einiges an Erfahrung gesammelt hat. Die beiden Charaktere stehen sich inzwischen so nah wie nie zuvor, was besonders durch die Kommentare und kleinen Sticheleien zwischendurch deutlich wird. Umso schlimmer wirkt die Lage, wenn ihr bedenkt, wie sich die Wege der Beiden trennen werden.

Das Spiel

Los geht das grosse Abenteuer, als Obi-Wan und Anakin auf dem Kreuzer des Generals landen. Ab hier übernehmt ihr die Kontrolle des jungen Skywalker und müsst euch durch einige Droidentruppen kämpfen. Obi-Wan ist dabei stets an eurer Seite und hilft euch gegen die vielen Gegner. Ein Wechsel zwischen den Charakteren, wie er bei LEGO Star Wars möglich ist, funktioniert hier jedoch nicht. Die Spielfigur ist für jeden Abschnitt fest vorgegeben, was vor allem an der eigentlichen Geschichte liegt. Später erübrigt sich das Problem ohnehin, da Anakin und Obi-Wan getrennte Wege gehen.

Spielerisch erinnert Episode III sofort an die beiden Hack and Slay-Spiele zur Trilogie Der Herr der Ringe. Ihr seid mit eurem Helden in bekannten Arealen aus dem Film unterwegs und müsst euch mit dem Laserschwert einen Weg bis zum Ziel bahnen. Insgesamt sind 16 Missionen zwischen dem Intro und dem Abspann zu bewältigen, welcher dann den Abschluss zur vierten Episode bildet. Dabei ist jede Mission eng an das Geschehen im Kinofilm angelehnt und erweitert sogar dessen Geschichte um einige interessante Geschehnisse. Besonders die Jagd nach General Grievous auf dem Raumschiff der Separatisten wirkt im Spiel sogar noch spektakulärer als im Film, da wesentlich mehr Kämpfe eingebaut werden konnten.

Als Gegner stehen euch allerlei bekannte Figuren aus dem Universum gegenüber. Selbstverständlich sind auch die etwas beschränkt wirkenden Droiden dabei, wie wir sie schon aus Episode I kennen. Diese dienen allerdings zum Grossteil nur als Kanonenfutter, sind sie doch für gewöhnlich bereits mit einem Hieb halbiert. Etwas hartnäckiger sind da schon die grossen Kampfdroiden, welche mit ordentlichen Lasern ausgerüstet sind und manch einem Spieler bereits bei Republic Commando das Leben schwer gemacht haben. Für einen echten Jedi stellen aber natürlich auch diese Roboter keine grosse Herausforderung dar.

Von Zeit zu Zeit gibt es dann auch bedeutendere Zwischengegner, die euch schon weitaus mehr Talent abverlangen. So müsst ihr euch beispielsweise gegen Count Dooku behaupten und später den bösen Grievous zur Strecke bringen. Diese Endgegnerkämpfe sind meistens relativ lang und erzählen schon fast eine eigenständige Geschichte, da sich in regelmässigen Abständen die Schauplätze verändern. So flüchtet Grievous beispielsweise zwischendurch und der Kampf wird an einer anderen Stelle fortgesetzt. Das bringt nicht nur optische Abwechslung, sondern lässt das ganze Geschehen viel natürlicher und cineastischer wirken.

Star Wars Episode III - Die Rache der Sith
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 23 Mai 2005 @ 16:34
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