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Stranglehold: Review

  Playstation 3 

Als Einleitung zu diesem Test wollen wir euch eine kleine Frage stellen: Was haben explodierende Umgebungen, Kugelhagel und Tauben gemeinsam? Wer ein alteingesessener Actionfan ist und Klassiker wie Face/Off oder Hard Boiled kennt, den dürfte diese Frage wohl nicht lange aufhalten. Na gut, wir lösen es ja schon auf. Es handelt sich um den Starregisseur John Woo. Denn sobald dieser Name in einem Film vorkommt, sind wilde Schiessereien, ein massiver Bodycount und Tauben - sein Markenzeichen - im Spiel. Da er von Filmen anscheinend die Nase voll hat, agiert er nun als Spieleproduzent und zwar für den Titel Stranglehold. Erschienen ist das Spiel bereits vor längerer Zeit für die Xbox 360 und den PC, doch nun hat es auch endlich die PlayStation 3-Version in die Läden geschafft. Ob das Sony-Pendant auch von sich überzeugen kann, können wir euch in diesem Test erklären. Tequila, bitte!

Superman von morgen

Eines gleich vorweg: Erwartet euch von der Story nicht zuviel, denn für die waren die Woo-Filme noch nie bekannt. Doch fangen wir von vorne an. Die Geschichte dreht sich wie schon in Hard Boiled - dem Vorgänger des Spiels - um Inspektor Tequila. Als einer seiner Kollegen entführt wird, will der Chef der Hongkonger Polizei eine ganze Armada losschicken, um ihn zu befreien. Tequila hat aber zwei gute Argumente, die gegen dieses Aufgebot sprechen: Erstens scheint der Entführer sein Erzfeind zu sein und zweitens hält er sich bereits allein für das grösste Aufgebot. Wie es kommen musste, macht er sich nun alleine auf den Weg. Na ja, so alleine ist er nun auch wieder nicht. Immerhin hat er seine zwei sprachgewaltigen besten Freunde mit im Boot - seine Dienstwaffen. Noch eine kleine Notiz am Rande: Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass alles anders scheint, als es in Wirklichkeit ist. So werdet ihr einen schönen Twist mitbekommen, der dem Helden dann doch einen triftigen Grund gibt, mit dem Erzfeind endgültig abzurechnen.

Zuviel Tequila?

Im Kampf gegen die Triaden - die chinesische Mafia - ist eure stärkste Waffe nicht eure Beretta, sondern die Zeitlupe. Wenn ihr die Tequila-Time aktiviert, verlangsamt sich das Geschehen um euch so, als hättet ihr ein Glas zu viel Tequila getrunken. Im Spiel hat dies aber einen schönen Nebeneffekt: Ihr könnt dadurch besser zielen, gegnerische Mafioso fallen wie Dominosteine. Tequila wirkt sich also anders aus, als im wahren Leben - Sachen gibt's! Es gibt aber einen Unterschied zu Spielen wie Max Payne: In Stranglehold lädt sich die Zeitlupen-Energie selbstständig auf. Wenn ihr aber zu faul seid, die Bullet-Time selbst zu aktivieren, könnt ihr die Auto-Zeitlupe einschalten. Wenn ihr die angemacht habt, schaltet Tequila von selbst in den Verlangsamungsmodus, sobald ihr einen Hechtsprung vollführt, beziehungsweise ein Geländer hoch- oder runterläuft. Wenn ihr aber immer Herr der Lage sein wollt, ist es besser, den Modus von selber zu aktivieren. Immerhin löst ihr diesen ganz einfach durch einen simplen Tastendruck aus.

Stranglehold
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Daniel Hanin

Stranglehold


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Daniel Hanin am 24 Dez 2007 @ 15:49
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