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Suikoden Tactics: Review

  Playstation 2 

Welcher Rollenspiel-Fan kennt sie nicht? Die erfolgreiche Suikoden-Serie, welche vor rund zehn Jahren erstmals das Licht der Welt erblickte. Mit Suikoden Tactics ist nun bereits der fünfte Teil der Serie erschienen, dessen Spielprinzip allerdings so gut wie gar nichts mehr mit den Vorgängern gemeinsam hat, sondern viel mehr an Titel wie Phantom Brave oder La Pucelle erinnert. Ob das eher positiv oder negativ zu bewerten ist, verraten wir euch in unserem Test.



In Suikoden Tactics schlüpft ihr in die Rolle des jungen Kriegers Kyril, der mit allen Mitteln versucht, das Geheimnis der so genannten Runenkanonen zu lösen. Mit dieser können unschuldige Menschen in aggressive Fischwesen verwandelt werden, wie das vor gut drei Jahren auch seinem Vater widerfahren war. Klar, dass Kyril seither noch motivierter ist, andere Leute vor diesem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Unterstützt wird er dabei von zahlreichen Verbündeten, von denen sich ihm die meisten allerdings erst im Laufe seines Abenteuers anschliessen. Manche von diesen waren auch schon im vierten Teil mit von der Partie, was Fans der Serie besonders freuen dürfte. Alles in allem ist die Story damit zwar ganz interessant, jedoch nicht sehr spannend, da der Verlauf der Geschichte meist ziemlich leicht vorhersehbar ist. Hinzu kommt, dass es keine spektakulären Zwischensequenzen gibt und die Dialoge, welche die Story vorantreiben, grösstenteils äusserst langatmig sind. Nur gut, dass sich diese auf Knopfdruck auch ganz einfach beschleunigen lassen, wodurch jedoch ein grosser Teil der ansonsten recht gelungenen Atmosphäre verloren geht.

Zug um Zug

Wer Suikoden IV gespielt und seinen Spielstand von damals noch nicht gelöscht hat, hat gleich zu Beginn des Spiels die Möglichkeit, diesen von seiner Memory Card zu laden, um ein paar zusätzliche Charaktere freizuschalten. Schlagkräftige Leute für die bevorstehenden Kämpfe kann man schliesslich immer gebrauchen. Ausgetragen werden die rundenbasierten Gefechte auf einer Art Spielbrett, das in viele quadratische Felder unterteilt wurde. Auf diesem bewegen sich eure Gegner und die Charaktere eures selbst zusammengestellten Trupps in einer vorgegebenen Reihenfolge, die von den Werten der einzelnen Figuren abhängt. Steht ein Feind in eurer Angriffsreichweite könnt ihr diesen jeweils auch attackieren, was ihr am besten von hinten oder von der Seite tut, da ihr so am meisten Schaden verursacht. Dabei könnt ihr euren Widersachern nicht nur mit Nahkampfangriffen, sondern auch aus der Distanz mit Pfeil und Bogen oder mit mächtigen Zaubersprüchen zusetzten.

Fünf Elemente

Einer der wohl wichtigsten Aspekte bei den Kämpfen ist zweifellos das Elementsystem, das man sich unbedingt verinnerlichen sollte. Wichtig zu wissen ist hier vor allem, dass es insgesamt fünf verschiedene Elemente gibt, die sich alle gegenseitig beeinflussen. So ist Feuer beispielsweise besonders stark gegen Wind, hat hingegen grosse Probleme mit Wasser. Steht ein Charakter, der dem Feuerelement zugeordnet ist also auf einem roten Feld, erhält er dadurch wesentliche Vorteile im Kampf. Auf einem blauen Feld hingegen würde sich sein Zustand deutlich verschlechtern und seine Lebensenergie stetig abnehmen. Weiter ist zu beachten, dass sich die Elementzugehörigkeit von Feldern mit Hilfe von Gegenständen und Zaubersprüchen verändern lässt, was schon mal über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.

Suikoden Tactics
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Tim Richter

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Tim Richter am 25 Feb 2006 @ 13:31
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