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Suikoden V: Review

  Playstation 2 

Kaum zu glauben, dass die erfolgreiche Suikoden-Reihe dieses Jahr bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Passend dazu ist nun der bereits fünfte Teil der Serie veröffentlicht worden. Ein schöneres Geschenk hätten die Jungs von Konami den vielen Fans wohl kaum machen können. Ob Suikoden V an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen kann, verraten wir euch in unserem Review.

In Suikoden V übernehmt ihr die Rolle eines jungen Prinzen, dessen Namen ihr selbst bestimmen dürft. Eure Mutter ist Königin Arshtat höchstpersönlich, die das Land Falena regiert und über eine besondere Sonnenrune verfügt. Diese verleiht ihr zwar grosse Macht, hat jedoch auch einen erheblichen Nachteil. Denn von Zeit zu Zeit übernimmt die Rune ganz einfach die Kontrolle über ihren Besitzer. Dann werden auch schon mal ganze Städte dem Erdboden gleichgemacht. Klar also, dass die Untertanen nicht sonderlich gut auf eure Mutter zu sprechen sind. Das bekommt auch ihr schnell zu spüren, als ihr einem erst kürzlich zerstörten Dorf einen kleinen Besuch abstattet. So beginnt die spannende Geschichte von Suikoden V, welche anfangs zwar sehr dialoglastig ist und nur schwer in die Gänge kommt, mit der Zeit allerdings deutlich an Fahrt zunimmt.

Einhundertacht Mitstreiter

Wer die Vorgänger gespielt hat, dürfte sich bei Suikoden V problemlos zurechtfinden. Vor allem Fans der Serie werden viele Dinge noch von früheren Teilen her kennen. So steht euch beispielsweise wie gewohnt eine eigene Basis zur Verfügung, die ihr im Laufe des Spiels stetig ausbauen könnt. Auch Mitstreiter gibt es wieder jede Menge, die teilweise jedoch gar nicht so einfach zu rekrutieren sind und sich euch erst nach Erfüllung einer bestimmten Aufgabe anschliessen. Noch weitaus schwieriger ist jedoch, alle einhundertacht potentiellen Verbündeten, unter denen sich auch ein paar alte Bekannte befinden, überhaupt zu finden. Ohne Lösungshilfe ist das leider schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Da viele Mitstreiter für den Kampf sowieso kaum zu gebrauchen sind, ist das allerdings nur halb so schlimm. Ärgerlich ist hingegen, dass die Schauplätze oft enorm gross geraten sind und man teilweise keine Ahnung hat, was als Nächstes zu tun ist. Und das obwohl man stets von einem Kollegen begleitet wird, der einem auf Wunsch nützliche Hinweise gibt.

Teamwork

Gekämpft wird wie gewohnt rundenbasiert und zwar mit sechs Charakteren gleichzeitig. Dabei spielen neben den unterschiedlichen Formationen vor allem Runen eine enorm wichtige Rolle, die ihr nicht nur kaufen, sondern öfters auch an verschiedensten Orten finden könnt. Diese können beispielsweise bestimmte Werte erhöhen oder ermöglichen es ihrem Träger, mächtige Spezialfähigkeiten einzusetzen. Habt ihr die richtigen Charaktere in eurer Gruppe, haben diese ausserdem noch die Möglichkeit, eine besonders starke Team-Attacke auszuführen. Es kann sich also durchaus lohnen, verschiedene Gruppenzusammenstellungen auszuprobieren. Grösstenteils sind die Kämpfe jedoch nicht sonderlich schwer zu meistern, weshalb ihr euch hierüber nicht unnötig den Kopf zerbrechen müsst. Habt ihr einen Kampf gewonnen, erhaltet ihr jeweils wie gewohnt eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte, mit denen ihr die Angriffskraft, die Verteidigung und andere Attribute eurer Charaktere verbessern könnt.

Suikoden V
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Tim Richter

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Tim Richter am 03 Okt 2006 @ 00:26
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