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Super Street Fighter IV Arcade Edition: Review

  Playstation 3 

Runde 3 der Street Fighter IV-Serie. Nach dem Grundspiel und der Super-Version des letzten Jahres kommt nun die Arcade Edition. Wer Super Street Fighter IV sein Eigen nennt, kann die Erweiterung für knapp 15 Euro herunterladen, alternativ gibt es die Diskversion für gut 30 Euro (Xbox 360, PlayStation 3) beziehungsweise 40 Euro (PC) im Einzelhandel.


Abzocke?

Doch was ist neu in der Arcade Edition? Vordergründig vier neue Charaktere: Oni, Evil Ryu, Yang und Yun. Richtig böse sind die erstgenannten, insbesondere der vom Hass zerfressene Evil Ryu macht ordentlich Eindruck. Wer Onis und Evil Ryus Konterfeis Akuma und Ryu kennt, der weiss, dass die Recken spielerisch sehr ähnlich sind und ein Gros der Kombos miteinander teilen. Ebenso verhält es sich mit dem flinken Brüderpaar Yun und Yang, die kompliziert zu steuern, in den richtigen Händen aber fast unschlagbar sind.

Am Spielprinzip hat sich indes nichts geändert: Noch immer verprügelt ihr in allerlei Spielmodi von der Stange in Eins-gegen-eins-Duellen einen von 39 Kämpfern und versucht, das Gegenüber mit möglichst fulminanten Komboreihen einzudecken. Das Ganze wahlweise on- oder offline, gegen CPU-Fighter oder menschliche Kontrahenten. Interessant wird die Arcade Edition nicht nur hinsichtlich der neuen Charaktere, sondern auch wegen der neuen Spielbalance direkt aus der Spielhalle. Doof dabei und fast grob fahrlässig: Im Trial-Modus seid ihr noch immer auf die 35 Figuren der letzten Auskopplung beschränkt, die Neuzugänge dürft ihr nicht steuern. So seid ihr nicht in der Lage, von Anfang an die Fähigkeiten des Quartetts im Kampf einzuschätzen.

Wesentlich erweitert wurde der Mehrspielermodus. Bei Ranglistenspielen sieht man nun die Platzierung des eigenen Charakters und dementsprechend auch die Platzierung des Gegners im Kampf. Der Replay-Kanal wurde mit dem Elite-Feature erweitert, bei dem hauptsächlich Kämpfe von Spielern mit besonders hohen Punkten gezeigt werden. Hier kann man nun auch anderen Spielern folgen und so deren neueste Replays anschauen. Diese lassen sich an Freunde schicken, was den unkomfortablen Austausch aus dem Vorgänger vergessen lässt.

Die Endless-Lobby wurde um ein kleines Text-Feature bereichert: Der Host kann seiner Lobby einen der vorgefertigten Namen geben, um so das entsprechende Niveau der Lobby zu halten. Um eine maximale Abdeckung zu gewährleisten, kann eine Lobby sowohl mit Super- als auch mit Arcade Edition-Spielern simultan betrieben werden - es wird dann einfach zwischen den Balancing-Systemen umgeschaltet.

Super Street Fighter IV Arcade Edition
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Daniel Wendorf


Daniel Wendorf am 21 Jul 2011 @ 10:44
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