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Superman Returns: Review

  Playstation 2 

Pünktlich zum Start der DVD des neuen Superman-Streifens liefert Electronic Arts das passende Videospiel dazu. Wie es der Name schon verrät, wird die Geschichte des gleichnamigen Films nacherzählt und durch einige Elemente, die man den Comics entnommen hat, erweitert. Ihr schlüpft in die Haut des berühmten Superhelden mit den blauen Strumpfhosen und dürft die fiktive Stadt Metropolis frei erkunden. Doch leider hat Superman keineswegs frei, denn die Großstadt wird regelmässig von Bränden heimgesucht und auch diverse Bösewichte haben sich vorgenommen, den Bewohnern das Leben schwer zu machen. Bekannte Unholde wie Metallo oder Bizarro sind auch mit von der Partie. Wie es sich für einen ordentlichen Helden gehört, beschützt ihr die Bürger so gut, wie irgend möglich und haltet nebenbei noch eure Widersacher auf.

Ab nach Metropolis

Zwischen den Kämpfen dürft ihr euch frei durch Metropolis bewegen. Symbole, die kreuz und quer durch die ganze Stadt verteilt sind, zeigen euch, wo gerade Hilfe benötigt wird. Ihr braucht dann nur noch in die Nähe dieser Zeichen zu fliegen und schon beginnt eine Mission. Dabei wird aber nicht in eine neue Umgebung oder einen Kampfbildschirm geschaltet, sondern ihr könnt gleich an Ort und Stelle das Desaster bereinigen. Meistens bestehen eure Aufträge darin, Brände zu löschen oder feindliche Roboter und Monster zu verdreschen. Bei Kämpfen mit gegnerisch gesinnten Kreaturen könnt ihr eure Fäuste fliegen lassen und Superfähigkeiten, wie Feuerstrahlen oder euren eisigen Atem verwenden. Auch Autos und andere Objekte dürfen gegen die Rivalen eingesetzt werden. Dabei solltet ihr aber stets bedacht sein, dass keine unschuldigen Passanten in die Kämpfe verwickelt werden. Wird nämlich ein Zivilist verletzt, müsst ihr ihn zur nächsten Ambulanz transportieren, wo er automatisch geheilt wird. Nach einer erledigten Aufgabe erhaltet ihr Erfahrungspunkte, mit deren Hilfe ihr neue Combos freischaltet und ins nächste Kapitel fortschreitet. Eine Lebensanzeige gibt es nicht, da der Mann aus Stahl bekanntlich nicht sterben kann. Als Ersatz wird eine Anzeige für Metropolis eingeblendet. Diese leert sich, wenn ihr feindliche Kräfte nicht rechtzeitig stoppen könnt. Ist die Energie auf den Nullpunkt gesunken, ist das Spiel vorbei und ihr dürft das gesamte Kapitel noch einmal ganz von vorne beginnen. Aufladen könnt ihr die Energie, indem ihr versehrte Fußgänger heilt, oder Missionen erledigt.

Mann der Tat

Leider ist Superman Returns nicht besonders vielfältig gestaltet. Ihr fliegt ein wenig durch die Stadt, bis feindliche Roboter oder Monster, die immer wieder gleich aussehen, angreifen und ihr zur Tat schreiten müsst. Dann und wann müsst ihr auch ein brennendes Haus mit eurem Atem löschen. Dies nervt aber mehr, als es den Spielablauf auflockert. Zu Wünschen lässt auch die Gegnervielfalt übrig. Neue Kontrahenten werden nur selten eingeführt und wenn es dann einmal der Fall ist, müsst ihr den selben Feindtyp unzählige Male wieder besiegen. Doch das ist nicht nur mit den Standardgegnern so. Sogar Zwischenbosse müsst ihr oft mehrfach in immer wieder ähnlich ablaufenden Kämpfen bezwingen, bis sie endgültig den Löffel abgeben. Wird ausnahmsweise einmal eine neue Mission eingeführt, wird diese recycelt, bis ihr sie schon fast blind bestreiten könnt.

Superman Returns
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Sebastian Fahrni

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Sebastian Fahrni am 03 Jan 2007 @ 13:22
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