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Tales of Xillia: Review

  Playstation 3 

Geneigten Rollenspielern dürfte die Tales-of-Serie durchaus ein Begriff sein, denn seit fast zwei Dekaden sorgen die Veröffentlichungen der Reihe immer wieder für leuchtende Augen und unzählige durchzockte Nächte bei der interessierten Spielerschaft. Können sich die Japaner aufgrund der Beliebtheit der Serie blind darauf verlassen, in regelmässigen Abständen mit neuem Futter aus dem Tales-of-Universum versorgt zu werden, so sind Veröffentlichungen ausserhalb des Landes der aufgehenden Sonne jedoch nicht ganz selbstverständlich. Auch beim aktuellsten Ableger Tales of Xillia mussten vor allem die Europäer wieder einmal lange Zeit in die Röhre schauen. In Japan wird bereits fleissig das Tales-of-Xillia-Sequel gezockt, und knapp zwei Jahre nach der eigentlichen Veröffentlichung erscheint der Titel endlich auch hierzulande. Ob Tales of Xillia der beliebten Serie treu bleibt oder ob bereits der Zahn der Zeit zu tiefe Spuren hinterlassen hat, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test!

Herr der Geister

Tales of Xillia handelt von der fantastischen Welt Rieze-Maxia. In dieser Welt ist es für die Menschen selbstverständlich, in harmonischer Symbiose mit den Naturgeistern zusammenzuleben, denn die Bewohner verfügen über eine bestimmte Hirnregion, den Manalappen, mit welchem sie fähig sind, das ihrem Körper innewohnende Mana zu regulieren und an die Geister, für welche Mana lebenswichtig ist, weiterzugeben. Als Gegenleistung teilen die Geister dafür ihre Kräfte mit den Menschen, sodass diese über spezielle Fähigkeiten, die sogenannten Artes, verfügen und davon profitieren können. Auf dieser Symbiose basiert das komplette Gleichgewicht der Welt. Es ermöglicht Menschen wie Geistern gleichermassen ein friedliches Leben. Über all dies wacht, im Stillen und aus dem Hintergrund, Fürst Maxwell, der Herr der Geister.

Tales of Xillia Bild
In dieser Welt lebt der junge Medizinstudent Jyde, der sich eigentlich nur kurz ins Forschungslabor seiner Universität begeben wollte, um seinem Professor eine Nachricht zu überbringen. Am Eingang jedoch wird ihm der Eintritt verwehrt, und Ausflüchte über den Verbleib des Professors machen Jyde stutzig. Bei dem Versuch, sich unerlaubten Zutritt zum Labor zu verschaffen und Nachforschungen anzustellen, trifft er auf eine wortkarge und mysteriöse junge Frau mit wallenden Haaren. Diese stellt sich als Milla Maxwell vor und behauptet, der Herr der Geister in selbst gewählter menschlicher Erscheinung zu sein. Als Beweis demonstriert Milla ihre Fähigkeit, die vier grossen Geister zu beschwören, und klärt darüber auf, auf der Suche nach der Ursache für ein vermehrtes Geistersterben zu sein, aus welchem alsbald eine Störung des Gleichgewichts resultieren würde.

Tales of Xillia Bild
Gezwungenerweise beschliessen die beiden, vorübergehend gemeinsame Sache zu machen, und bahnen sich, jeder sein eigenes Ziel verfolgend, einen Weg in die Tiefen des Laborkomplexes. Dort kommen sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur, infolgedessen Milla ihre Fähigkeiten als Fürst Maxwell verliert. Durch ihr erlangtes verbotenes Wissen jedoch werden die beiden als Schwerverbrecher eingestuft und gejagt. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als zu fliehen. Doch nicht nur äussere Probleme machen dem unfreiwilligen Pärchen zu schaffen. Vor allem muss der zuvor noch über allem erhabene Geisterfürst, der sein Leben lang von den Kräften der vier grossen Geister profitierte, einige Umstellungen in Kauf nehmen und sich plötzlich mit lächerlichen menschlichen Eigenheiten wie zum Beispiel Erschöpfung herumschlagen. Oder gar feststellen, dass Kämpfen aus eigener Kraft und mit eigenen Fähigkeiten sehr viel Übung und Konzentration erfordert. Da Jyde ebenso als gesuchter Verbrecher zwangsweise an seiner Universität exmatrikuliert wurde, bleibt diesem fast gar keine andere Wahl, als sich dem weltfremden Fürsten der Geister in bezaubernder fraulicher Gestalt anzunehmen und ihn durch die Hürden der zwischenmenschlichen Interaktionen zu bugsieren. Doch dabei dürfen die beiden nicht vergessen, dass die Uhr tickt und - unbemerkt von der breiten Bevölkerung - immer mehr Geister sterben, sodass sich das empfindsame Gleichgewicht stetig weiterverschiebt und nur Jyde und Milla das Schlimmste noch verhindern können.

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Jessica Rehse


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Jessica Rehse am 06 Aug 2013 @ 20:28
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