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Test Drive Unlimited: Review

  Playstation 2 

Lange hat's gedauert, doch nun ist Test Drive Unlimited endlich auch für die PS2 erhältlich. Aufgrund des begrenzten Leistungsvermögens von Sonys mittlerweile etwas in die Jahre gekommener Konsole müssen PS2-Jünger allerdings leider auf einige Features der Xbox 360-Version verzichten. Ob sich der Kauf trotzdem lohnt, erfahrt ihr in unserer Review.

Wer wünscht sich nicht 365 Tage im Jahr Sommer, Sonne und Meer? Mit Test Drive Unlimited geht dieser Wunsch, zumindest virtuell, jetzt endlich in Erfüllung. Denn Schauplatz des Spiels ist die tausendfünfhundert Quadratkilometer grosse hawaiianische Insel Oahu, die mit Hilfe von GPS-Daten so realistisch wie möglich nachgebildet wurde. Hier müsst ihr euch erst einmal ein eigenes Haus und natürlich auch einen eigenen Wagen kaufen. Und zwar für den Anfang ein eher bescheideneres Modell, da euer Budget zu Beginn leider nicht sonderlich gross ist. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, ein Auto zu mieten, was jedoch alles andere als billig ist und sich in den meisten Fällen nicht lohnt. Zu empfehlen ist hingegen eine unverbindliche Probefahrt, welche völlig kostenlos ist. So könnt ihr euch im Übrigen auch mit einem kleinen Budget hinters Steuer einer Luxuskarosse setzen.

Es gibt viel zu tun!

Wie im richtigen Leben geht ohne Geld also auch bei Test Drive Unlimited gar nichts. Deshalb solltet ihr zusehen, dass ihr so schnell wie möglich an Kohle herankommt. Hierzu müsst ihr an den verschiedenen Herausforderungen teilnehmen, welche überall auf der Insel zu finden sind. Oft handelt es sich dabei um gewöhnliche Rennen mit bis zu sieben weiteren Widersachern, in denen es darum geht, als Erster über die Ziellinie zu fahren. Es gibt jedoch auch immer wieder Zeitrennen und Beschleunigungs-Herausforderungen, wo ihr innerhalb der vorgegebenen Zeit eine gewisse Geschwindigkeit erreichen müsst. Bei den so genannten Radarrennen geht es hingegen darum, eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit zu fahren, was vor allem auf belebten Strecken alles andere als einfach ist. Frustmomente gibt es allerdings trotzdem nur äusserst selten, da ihr den Schwierigkeitsgrad im Gegensatz zur Xbox 360-Version des Spiels vor jedem Rennen selbst bestimmten dürft. Dabei solltet ihr jedoch beachten, dass das Preisgeld vom jeweiligen Schwierigkeitsgrad abhängt. Ständig auf der leichtesten Stufe zu fahren lohnt sich also definitiv nicht.

Meisterpunkte und andere Neuerungen

Eine weitere Neuerung der PS2-Version sind die so genannten Meisterpunkte, die ihr für besonders spektakuläres Fahren erhaltet. Ausserdem müsst ihr eure gekauften Autos nun nicht mehr mühsam beim Händler abholen, da diese euch jeweils direkt in die Garage gestellt werden. Im Gegenzug dafür haben die Entwickler allerdings auch so einige Dinge gestrichen. So haben PS2-Zocker beispielsweise nicht mehr die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Charakteren zu wählen. Des Weiteren wurde die Anzahl verschiedener Autos von hundertzwanzig auf achtzig verringert. Auch die Boutiquen, in denen man sich neue Klamotten kaufen konnte, wurden wegrationalisiert. Genauso wie die zusätzlichen Missionen, in denen man Pakete ausliefern oder jemanden nach Hause chauffieren musste.

Online-Vergnügen

Eine ganz spezielle Herausforderung in Test Drive Unlimited ist die so genannte Inseltour. Dabei handelt es sich um ein Rennen um die ganze Insel herum, was einer Strecke von rund zweihundert Kilometern entspricht, wofür man selbst mit einem schnellen Wagen über eine Stunde braucht. Wesentlich weniger Zeit benötigt ihr dafür, um zu den einzelnen Herausforderungen zu gelangen, da ihr diese auf Wunsch auch direkt anspringen könnt, sofern ihr die jeweilige Strecke bereits erkundet habt. Dadurch spart ihr zwar jede Menge Zeit, lasst euch im Gegenzug allerdings auch so einiges entgehen. Schliesslich handelt es sich bei Test Drive Unlimited um ein Massive Multiplayer Online-Racing Game, was bedeutet, dass auf den Strassen diverse andere menschliche Fahrer unterwegs sind, die ihr durch Lichthupen jederzeit zum Duell herausfordern könnt. Nimmt der andere Fahrer die Herausforderung an, muss dieser nur noch den Zielpunkt wählen und schon geht's los. Gewonnen hat schlussendlich ganz einfach derjenige, der als Erster die Ziellinie überquert hat. Wie ihr das anstellt, ist im Grunde genommen völlig egal. Es gibt also weder Checkpoints noch eine vorgegebene Route.

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Tim Richter

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Tim Richter am 19 Mrz 2007 @ 00:27
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