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The Eye of Judgment: Review

  Playstation 3 

Ein Spiel, welches traditionelle Sammelkartenspiel-Elemente mit interaktivem Entertainment verbindet. Das ist The Eye of Judgment, das neueste Werk von Sony, welches in Zusammenarbeit mit Hasbro und Wizards of the Coast, den Schöpfern von Magic: The Gathering, entwickelt wurde. Da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Oder etwa doch? Wir verraten es euch in unserem Review.

Da es sich bei The Eye of Judgment nicht um ein gewöhnliches Spiel handelt, wird auch zum Zocken eher unkonventionelle Hardware benötigt. Dazu zählen neben einem Spielplan sowie einem Starterdeck auch die neue PlayStation Eye-Kamera mitsamt Stativ, welche genau wie das übrige Zubehör in der liebevoll gestalteten Starterbox enthalten ist. Ausserdem dürft ihr euch über eine Booster-Packung mit acht zufälligen Karten freuen, welche die Sammellust ein wenig anregen soll. Schliesslich gibt es noch über einhundert weitere Karten zu entdecken, die alle sehr aufwändig gestaltet wurden.

The Eye of Judgment Bild
Schaut man sich den hohen Preis der Packungen an, vergeht einem die Lust am Sammeln allerdings ziemlich schnell. Knapp sieben Franken müsst ihr für ein Booster-Pack hinblättern, was sich nur lohnt, wenn es eine besonders wertvolle, seltene Karte enthält. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem die so genannten Phantomkarten, von denen es pro Element nur eine gibt. Diese müsst ihr erst im Kartenbetrachtungsmodus zum Leben erwecken, um mehr über deren Eigenschaften zu erfahren.

Das könnt ihr übrigens auch mit jeder anderen Karte machen, wozu ihr diese ganz einfach auf eure Handfläche zu legen braucht. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kreatur sogar mit der anderen Hand berühren und deren Reaktion beobachten. Allein daran sieht man, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler bei The Eye of Judgment ans Werk gegangen sind.

The Eye of Judgment Bild

Auf in den Kampf!

Unter dem Strich ist der Kartenbetrachtungsmodus jedoch nicht mehr als eine nette Spielerei. Denn das Herzstück sind ganz klar die taktisch anspruchsvollen Duelle off- oder online gegen einen menschlichen Widersacher, welche jeweils von stimmungsvollen, rockigen Klängen untermalt werden. Einzelspieler können selbstverständlich auch gegen den Computer antreten. Da es leider keine Singleplayer-Kampagne oder Ähnliches gibt, macht das jedoch nur halb so viel Spass.

Egal, für was ihr euch entscheidet, benötigt ihr immer ein Deck bestehend aus 30 Karten, das sich erfahrene Spieler am besten selbst zusammenstellen. Denn mit dem Starterdeck habt ihr vor allem in Online-Duellen kaum eine Chance. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, auf vorkonstruierte Themendecks zurückzugreifen, die für rund 25 SFr. / 15 Euro im Handel erhältlich sind.

Ausgetragen werden die Kämpfe auf einem quadratischen Spielplan, welcher aus insgesamt neun Feldern besteht, von denen ihr fünf besetzen müsst, um zu gewinnen. Das klingt zwar ziemlich einfach, ist es in Wahrheit allerdings überhaupt nicht, wie ihr schnell feststellen werdet. Daran ändern auch die gut gemachten Tutorial-Videos nicht, welche Anfängern den zähen Einsteig allerdings zumindest ein bisschen erleichtern.

The Eye of Judgment
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Tim Richter

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Tim Richter am 11 Dez 2007 @ 13:36
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