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The History Channel - Great Battles of Rome: Review

  Playstation 2 

Wie der Name des Spiels bereits vermuten lässt, könnt ihr in Great Battles of Rome die grössten Schlachten des Römischen Reiches hautnah miterleben. Da der Titel in Zusammenarbeit mit dem History Channel entwickelt wurde, könnt ihr dabei sogar noch etwas lernen. Denn das neueste Werk von Slitherine Soft ist eine Mischung aus Geschichte, Echtzeit- und rundenbasierter Strategie. Wie genau das aussieht, verraten wir euch in unserer Review.

Rund einhundert historische Schlachten erwarten euch in Great Battles of Rome, die von den punischen Kriegen bis hin zur Eroberung Grossbritanniens reichen. Bevor es richtig losgeht, müsst ihr allerdings erst einmal ein kurzes Tutorial absolvieren, welches euch mit dem Gameplay sowie der relativ unkomfortablen Steuerung vertraut macht. Dabei werdet ihr schnell einmal merken, dass eine Schlacht nur mit der richtigen Taktik zu gewinnen ist. Eine sorgfältige Vorbereitung ist also Pflicht. Wichtig ist vor allem, die Einheiten vor einer Schlacht taktisch möglichst geschickt zu platzieren und zwar auf einer zweidimensionalen Übersichtskarte. Besonders viel Platz steht euch hierzu jedoch leider nicht zur Verfügung, weshalb die taktischen Möglichkeiten ziemlich stark begrenzt sind. Habt ihr eure Einheiten platziert, könnt ihr ihnen auch noch diverse Befehle erteilen, wie beispielsweise abzuwarten, anzugreifen oder von einer bestimmten Seite zu flankieren.

Auf in die Schlacht!

Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, wechselt das Spiel in die 3D-Ansicht, wo ihr sehen könnt, wie eure Truppen die von euch erteilten Befehle umsetzen. Selbstverständlich könnt ihr ihnen auch neue Befehle geben, was jedoch nicht nur ganz schön zeitaufwendig ist, sondern euch auch jede Menge Befehlspunkte kostet, welche leider ziemlich knapp bemessen sind. Da der Schwierigkeitsgrad ziemlich niedrig ausgefallen ist, müsst ihr eure Befehle allerdings ohnehin nur selten ändern. Vor allem in den ersten Schlachten könnt ihr euren Gegner meist einfach überrennen, da die computergesteuerten Truppen sich nicht sonderlich geschickt verhalten. Deshalb dauern die eher langweiligen Kämpfe, welche sich auf Wunsch glücklicherweise auch beschleunigen lassen, oft nicht besonders lange. Etwas anspruchsvoller wird es erst im späteren Spielverlauf, wo euch für bestimmte Schlachten nur eine begrenzte Zeitspanne zur Verfügung steht. Allzu schwer sind jedoch auch diese Gefechte nicht, weshalb sich vor allem erfahrene Feldherren schnell einmal ziemlich unterfordert fühlen werden.

Ruhm und Denare

Nach einer Schlacht solltet ihr jeweils nicht vergessen, eure Einheiten mit Hilfe des erhaltenen Ruhms zu heilen. Ausserdem könnt ihr eure hart verdienten Denare in die Verbesserung eurer Truppen und neue Einheiten investieren. Einheiten gibt es in Great Battles of Rome rund zwanzig verschiedene, die von Milizen über Späher bis hin zu Legionären reichen. Von diesen müssen einige jedoch erst freigespielt werden. Genauso wie der Feldzug der Kelten, was zumindest für etwas Langzeitmotivation sorgt, mit der es ansonsten ziemlich düster aussieht. Denn einen Multiplayer-Modus gibt es in der PS2-Version im Gegensatz zur PC-Fassung leider nicht. Darüber können auch die vielen historischen Hintergrundinfos, welche die Entwickler ins Spiel integriert haben, nicht hinwegtäuschen.

Veraltet

Die Römer hätte die Grafik von Great Battles of Rome mit Sicherheit zum Staunen gebracht. Heutzutage reisst diese allerdings wahrlich niemanden mehr vom Hocker. Die Grafik ist schlicht und einfach völlig veraltet. Selbst wenn die PS2 mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommen ist, hätte man hier wesentlich mehr rausholen können. Zumal die Armeen auch nicht sonderlich gross ausgefallen sind, wodurch selbst grössere Schlachten nicht allzu viel Rechenleistung brauchen. Enttäuschend sind vor allem die Schlachtfelder, aber auch die Einheiten, welche äusserst dürftig ausgefallen sind und so einige Details vermissen lassen. Hinzu kommt, dass sowohl die Hintergrundmusiken als auch die Effektgeräusche doch einiges zu wünschen übrig lassen, wodurch leider nur äusserst selten echte Schlachtatmosphäre aufkommt. Daran ändern auch die gut gemachten Zwischensequenzen nichts.

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Tim Richter

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Tim Richter am 06 Jun 2007 @ 19:34
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