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The Hobbit: Review

  Playstation 2 


Wie das Buch, so das Spiel

Die Geschichte von Bilbo Beutlin, den 13 Zwergen und Gandalf, die sich auf den Weg machen die Festung der Zwergen zurück zu erobern, ist fast so interessant, wie die Herr der Ringe Trilogie selbst. Vor allem, da Bilbo in dieser Erzählung den einen Ring findet und Golum austrickst. So kommen im Spiel die Trolle, die versteinert werden, die Orks in den Bergen, die Adler, welche die 15 vor den Wölfen retten, die Waldelben, die Flussmenschen und nicht zuletzt der mächtige Drachen Smaug vor. Somit sind alle wichtigen Stationen des Buches auch in der interaktiven Version vorhanden und erzählen die Geschichte auf eine interessante Art und Weise. Sogar die Kapitel des Spiels heissen gleich wie die vom Buch.

Zelda für die PS2

Wer auch andere Konsolen besitzt und im Speziellen Zelda auf dem N64 kennt, wird sich in

The Hobbit

relativ schnell zurechtfinden. Bilbo ist zu Beginn nur mit seinem Gehstock "bewaffnet" und kann bald auch Steine werfen. Im Auenland kann man sich mal mit der Steuerung bekannt machen und mit den anderen Hobbits reden. Einige haben etwas verloren oder brauchen sonst Hilfe. Diese Aufgaben sind zwar nicht notwendig um das Spiel zu beenden, bringen aber Geld und Erfahrungspunkte, was einem das Leben mit Sicherheit einfacher macht. Von diesen Nebenquests hat es vor allem im ersten Level einige. So muss Bilbo zum Beispiel Proviant für die Reise zusammensuchen. Ein paar Äpfel können mit Steinen vom Baum geholt werden, um aber an Würste und Kuchen zu kommen, müssen andere Aufgaben bei den Nachbarn erledigt werden. All dies gibt neben Erfahrungspunkten, die mit der Zeit die Lebensleiste erhöhen, ab und zu auch Geld, mit dem man sich am Ende eines jeden Levels Gegenstände wie Heiltränke kaufen kann. Ein Sack für mehr Steine oder ein Medizinkästchen um mehr Tränke zu tragen sind auch ersteigerbar. Geld liegt aber meistens nicht einfach so in der Gegend rum, nein es wird viel häufiger in Truhen gefunden. Hier haben sich die Entwickler auch was einfallen lassen: Um einige Truhen zu öffnen, müssen eins bis acht Schlösser geknackt werden. Dies sind kleine Geschicklichkeitsspiele, wo man zur richtigen Zeit X drücken muss. Ist einem das zu mühsam, kann man auch Schlüssel kaufen, was aber nicht gerade billig ist.



Kleiner Dieb

Bilbo wird von den Zwergen nicht gerade ernst genommen, auch wenn er nur minim kleiner als sie ist. Gandalf hat ihn aber genau aus diesem Grund angeheuert. Somit wird er weniger schnell entdeckt und kann als Dieb eingesetzt werden. Leider wird der arme Hobbit auch regelmässig als Laufbursche und Kundschafter eingesetzt. So muss er zum Beispiel mal Feuerholz auftreiben und wird somit von der Truppe getrennt. Ein andermal soll er schauen, was es mit einem Licht in der Ferne auf sich hat. Beim Versuch den entdeckten Trollen etwas zu klauen wird er geschnappt und wird von den Zwergen gerügt. Um zu diesen Trollen zu kommen, muss sich Bilbo heranschleichen. Durch seine geringe Grösse kann man sich hinter Steinen verstecken und in Solid Snake Manier von Deckung zu Deckung schleichen. Auch andere Gegner lassen sich durch eine vorsichtige Gehweise austricksen. Dies wird im Spiel ab und zu mal angewendet. Bei den Trollen erhascht sich Bilbo zudem Sting, das leuchtende Schwert, welches Frodo in Herr der Ringe mit sich trägt. Ab da kann er sich auch ernsthaft gegen die Orks wehren. Sobald er den Ring in der Höhle von Golum findet, kann er sich auch für eine kurze Zeit unsichtbar machen und völlig unentdeckt bleiben. Nur die Elben spüren ihn, können ihn aber trotzdem nicht erwischen, ausser man ist sehr unvorsichtig und läuft in eine Wache hinein.

Vom Friedlichen Auenland bis zur Schlacht der 5 Armeen

Wie erwähnt startet man im friedlichen Dorf der Hobbits. Dieses Level ist ebenso gehalten, wie man es sich vorstellt. Friedlich, mit freundlichen Nachbarn und grünen Auen. Gefahren lauern noch keine und der Spieler kann in aller Ruhe das Gebiet erforschen und sich mit der Steuerung bekannt machen. Die späteren Levels sind dann selbstverständlich ein wenig düsterer und diverse Gegner stellen sich in den Weg. Angefangen mit kleinen Lebewesen im Wasser über Wölfe bis hin zu Riesenspinnen. Aber so richtig düster, wie es in Herr der Ringe ist, wird es nie. Dadurch wird auch ein wenig jüngeres Publikum angesprochen; nicht zuletzt wegen dem sehr kindlichen Aussehen von Bilbo. Auch die Gegner sind nicht wirklich furchteinflössend, denn ausser den Spinnen hat man es nie direkt mit richtig grossen Gegnern zu tun. Die Trolle, sowie der mächtige Drachen Smaug werden mit den Schleichfähigkeiten, bzw. dem Ring, geschickt umgangen, da eine direkte Konfrontation ein schlimmes Ende nehmen würde. Die einzigen nicht so einfachen Gegner sind die Orks in den Bergen und einige Untote, denen man über den Weg läuft. Nicht zuletzt, weil sie ebenfalls mit Schwert und sogar Bogen bewaffnet sind und sich teilweise mit Schilden schützen können.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 10:38
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