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The Matrix - Path of Neo : Review

  Playstation 2 

An Wänden entlanglaufen, jegliche Kampfsportarten beherrschen, die Zeit beeinflussen und fliegen zu können, ist wohl ein Traum, den viele Filmfans und Kinder hegen. Cineasten tun dies vor allem dank der Matrix-Trilogie der Wachowski-Brüder. Neo, der Auserwählte, startet innerhalb einer virtuellen Welt den Kampf gegen die Maschinen und avanciert zum ultimativen Superhelden. Zum zweiten Mal dürfen sich Fans der Geschichte an ein Spiel von Shiny Entertainment heranwagen, das nun erstmals alle drei Filme interaktiv aufbereitet:

Matrix - Path of Neo




Was ist die Matrix?

Der Film Matrix gehört noch immer zu einem der beeindruckendsten Streifen der Neuzeit. Die Zuschauer waren dank der abgefahrenen Geschichte und den unglaublichen Spezialeffekten quasi im Sitz gefesselt. Das Konzept der Matrix wurde lange Zeit sogar im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Vielleicht ist das hier alles gar nicht echt? Ist ein Déjà-vu wirklich eine Änderung in der Matrix? Kein Wunder also, dass sich auch die Spieleindustrie für das Konzept interessierte. Shiny entwickelte bereits den Titel Enter the Matrix, welcher allerdings sowohl spielerisch als auch technisch nicht unbedingt zu den Perlen der Videospielgeschichte zählt.

Path of Neo ist zwar kein grundlegend anderes Spiel, ändert jedoch den wohl wichtigsten Faktor: Den Hauptdarsteller. Anstatt mit normalen Rebellen wie Niobe oder Ghost durch die Gegend zu laufen, wirft euch Shiny direkt in die Rolle des Helden höchstpersönlich. Wie der Titel bereits verrät, durchlebt ihr diesmal Neos Abenteuer und könnt dabei live miterleben, wie der Gute vom Nobody zum Retter der Menschheit aufsteigt.

Das wird anstrengend

Kenner der Filme dürfen sich schon zu Beginn freuen, denn der Spieler hat selber die Wahl, ob er die rote oder blaue Pille nehmen möchte. In Wirklichkeit stellt sich die Frage selbstverständlich nicht, denn Kenner wissen bereits: Die blaue Pille führt nur zurück in die scheinbar heile Welt. Also schnell zur roten Pille gegriffen und schon geht es los. Oder auch nicht, denn der Anfang wurde ein wenig modifiziert. Zunächst einmal landet ihr in der bestens bekannten Lobby aus dem ersten Teil, in der sich Neo und Trinity ein heisses Gefecht mit den Sicherheitsbeamten liefern. Ein Tutorial? Nicht wirklich! Sinnvolle Tipps und Hinweise zur Steuerung sucht ihr vergebens. Nach dem Ableben wird jedoch klar, wozu dieser Level wirklich gedient hat: Es ist ein Test eurer Fähigkeiten. Im Anschluss bekommt ihr nämlich einige Schwierigkeitsgrade angeboten, gemeinsam mit einem Hinweis, welcher Stufe ihr ungefähr gewachsen sein dürftet.

Erst im Anschluss an diese kleine Übung beginnt das eigentliche Spielgeschehen. Neo ist an seinem normalen Arbeitsplatz, als plötzlich Morpheus anruft und die Lage zu eskalieren droht. Per Telefon werdet ihr durch die Gänge des Hochhauses geleitet und lernt so die Steuerung ein wenig besser kennen. Wie spähe ich um Ecken? Was muss ich tun, wenn ich mich an einer Wand anlehnen möchte? Wobei solche Tipps nicht mehr lange etwas nutzen, denn schon bald ist Verstecken vollkommen out. Bis dahin müsst ihr jedoch ein Weilchen den Wachkräften entkommen, aus dem Fenster klettern, irgendwie an der Aussenfassade entlanglaufen und so weiter. Hier wird schnell klar: Das Spiel hält sich nicht hundertprozentig an die Filmvorlage. Natürlich werden Dinge ergänzt, doch manchmal verlaufen auch einige Geschehnisse anders.

The Matrix - Path of Neo
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 09 Dez 2005 @ 03:01
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