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The Shoot: Review

  Playstation 3 

Als die Move-Erweiterung für PlayStation 3 angekündigt wurde, war schnell klar, dass früher oder später ein Railshooter erscheinen würde. Besonders lang wurde die Wartezeit nicht, denn bereits jetzt gibt es zwei Vertreter des Genres zu kaufen. Werfen wir zunächst einen Blick auf The Shoot, einen klassischen Lightgun-Shooter mit überraschender Familienkompatibilität.

Pappe statt Blut

Die Eigenkreation aus dem Hause Sony Computer Entertainment weicht im Bereich der Gewaltdarstellung und der Geschichte klar von der Genrekonkurrenz ab. Bei The Shoot fliessen weder literweise Blut noch wird die Erde von Aliens, Zombies oder anderen durchgeknallten Wesen angegriffen. Nun ja, zumindest nicht wirklich. Um das ganze Geschehen möglichst jugendfreundlich und spielerisch zu halten, gibt es gar keine richtige Geschichte. Stattdessen übernehmt ihr die Rolle eines Schauspielers bei einem Filmdreh und tut im Grunde nur so, als würdet ihr bösartige Wesen bekämpfen. Dementsprechend gibt es auch keinen Verlust von Lebensenergie. Einzig der Regisseur bestimmt über euren Fortschritt. Ballert ihr zu viel daneben oder werdet ihr zu oft getroffen, dann sinkt die Zufriedenheit des Chefs. Das führt aber natürlich nicht zum Tod, sondern nur zu einem neuen Take, also einem neuen Versuch der aktuellen Szene. Endlos könnt ihr das jedoch nicht machen, denn bei zu vielen Versuchen wird der Dreh einfach abgebrochen. Zum Glück könnt ihr den Regisseur relativ einfach wieder zufriedenstellen. Ein paar gute Treffer hintereinander und ihr seid wieder voll im Rennen. Konsequente Treffer haben ohnehin den Vorteil, dass euer Multiplikator steigt. Schiesst ihr daneben, wird dieser aber wieder zurückgesetzt.

Während in Hollywood mit Kunstblut gearbeitet wird, kommt bei The Shoot nicht einmal das zum Einsatz. Zum Glück ist gerade das, was den Titel jugendfreier macht, auch einer der grössten Charmepunkte. Alle eure Gegner bestehen lediglich aus Pappe und werden entweder an Seilen oder mit umklappbaren Stützbalken ins Bild gerückt. Das Geschehen erinnert dabei stark an Attraktionen auf einer Kirmes oder in einem Freizeitpark. Trefft ihr einen Gegner, so zerberstet das Holz und die Teile fliegen auseinander. Halterungen werden sichtbar und es ist jederzeit klar erkennbar, dass es sich hierbei nur um ein Filmset handelt. Das mag für manchen Spieler langweilig klingen, birgt jedoch in der Tat einen gewissen Charme.

The Shoot
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Benjamin Boerner


The-Shoot


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Benjamin Boerner am 22 Dez 2010 @ 15:19
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