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The Witcher 3 - Wild Hunt: Review

  Playstation 4 

Drei Jahre dauerte es, ehe CD Projekt vor wenigen Wochen den Abschluss der Witcher-Trilogie veröffentlichte. Auf dem Spiel liegen die Hoffnungen eines ganzen Genres – nach Sammelorgien à la Dragon Age: Inquisition, Umsetzungen wie Dark Souls II: Scholar of the First Sin oder Lords of the Fallen soll Hexer Geralt endlich ein Genre-Highlight setzen. Hat es geklappt?

Hexer auf Abwegen

Geralt von Riva, der Weisse Wolf, ist ein berüchtigter Monsterjäger. Unterwiesen in dunkler Magie, unterzogen einem harten Training und mit allen Wassern gewaschen, wie auch seine tiefen und zahlreichen Narben zeigen. Nach Temeriens Fall (in Teil 2) bewegt sich seine Welt mit grossen Schritten auf eine Katastrophe apokalyptischen Ausmasses zu. Das Machtvakuum der alten Königreiche versuchen die militärisch erfolgreichen Nilfgaarder zu füllen, doch neben ihnen sind es kleinere Provinzfürsten, welche die ohnehin schon geschundene Bevölkerung unterdrücken. Das alles kümmert Geralt kaum. Er wird in dunklen Träumen von der Wilden Jagd, einer Geistererscheinung ähnlich der Apokalyptischen Reiter, die das Ende der bekannten Welt ankündigt, heimgesucht. Und des Hexers Ziehtochter Ciri wird verfolgt. Klar, dass Geralt von Riva sie nicht opfern will. Und so zieht er los, sie zu suchen – und eine Welt zu retten.


The Witcher 3: Wild Hunt war im Vorfeld des Releases einer der Hype-Titel schlechthin. In den seltensten Fällen ist es für ein Spiel gesund, dass PR-Agentur, Medien und Spieler die Erwartungen in den Himmel schrauben. Und so verwundert es nicht, dass The Witcher 3 nicht alle Hoffnungen erfüllt. Das solltet ihr nicht falsch verstehen. Das Spiel ist das bis dato beste Rollenspiel seiner Generation und wischt mit der Konkurrenz den Boden auf. Begründet liegt das vor allem in der Quest-Struktur.

Beispiel: Auf dem Weg durch die nördlichen Königreiche trefft ihr einen Baron, von dem ihr euch Tipps zum Verbleib Ciris erhofft. Der "Edelmann" ist leider kein allzu grosser Menschenfreund und bietet euch seine Hilfe nur unter der Voraussetzung an, dass ihr den Verbleib von Frau und Kind des Herrn Baron aufklärt. Beide sind nämlich spurlos verschwunden. Nachdem ihr zunächst die letzten Spuren der beiden mittels Hexersinn ausgemacht habt, beginnt ihr, einer anderen Spur zu folgen: Ein alter, aber dezent verwirrter Mann kann hellsehen und so das nächste Teil des Verschwinde-Puzzles lösen. Der Typ stellt aber wiederum eine Bedingung: Eine Prinzessin zu finden und zu ihm zu lotsen. Die "Prinzessin" ist eine Ziege mit Drang zur Fernerkundung. Da der alte Mann aber an ihr hängt, schickt er euch mit ihrer Lieblingsglocke (!) los. Und so bimmelt sich Geralt durch einen nebelverhangenen Wald, um den Rufen des Tieres zu folgen und es sicher zurückzugeleiten. Der nächste Tipp des Mannes scheucht euch weiter durch die Botanik – die Suche nach Frau und Kind des Barons ist noch lange nicht zu Ende...

The Witcher 3 - Wild Hunt
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Daniel Wendorf


The-Witcher-3---Wild-Hunt


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Daniel Wendorf am 10 Jun 2015 @ 21:51
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