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Tiger Woods PGA TOUR 13: Review

  Playstation 3 

Jahr für Jahr veröffentlicht Publisher Electronic Arts seine Sportspiele in einer neuen Version auf dem Markt. Jetzt schickt man Tiger Woods PGA Tour 13 ins Rennen und verspricht dabei einige neue Features, welche das Spiel noch spannender und noch realistischer machen sollen. Ob dies wirklich der Fall ist und wie sich der Tiger diesmal schlägt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Doch was genau verspricht EA eigentlich? Neben der realistischen PlayStation Move-Anbindung werden die verbesserte Steuerung, der Tiger Woods-Modus, neuartige Online-Features und 22 lizenzierte Profigolfer angepriesen. Klingt doch eigentlich vielversprechend.

Tiger Woods im Fokus

Ohne Zweifel ist Tiger Woods einer der besten Golfsportler der Welt. Und das möchte EA in der diesjährigen Ausgabe angemessen würdigen. So wurde kurzerhand die sogenannte "Tigers Legacy Challenge" implementiert. Hierbei handelt es sich um eine Art Story-Modus, welcher die bedeutsamsten Ereignisse des Tigers aufgreift. Sogar ein Blick in die Zukunft wird euch geboten. So müsst ihr am Ende herausfinden, ob Tiger Woods im Jahr 2013 das fünfte Mal die Masters gewinnen oder ob sich die Konkurrenz durchsetzen wird.

Tiger Woods PGA TOUR 13 Bild
Klingt in der Praxis schön und gut, allerdings ist die Präsentation recht dürftig geworden. In der frühen Anfangsphase fehlt beispielsweise jeglicher Kontakt zum alten Tiger Woods, mit dem der angehende Golfer geübt hat. Später hätte der Einsatz von mehr Zwischensequenzen der Atmosphäre gutgetan. Leider werden euch nur nach Abschluss eines Abschnitts Filme zur Auflockerung gezeigt - das ist zu wenig!
Die lieblose Präsentation macht sich natürlich auch in anderen Spielmodi, etwa der herkömmlichen Karriere, bemerkbar. Nach Auswahl eures Golfers und dem Startort für eure Karriere folgen drei Optionen. Ein Trainingsspiel gegen einen Profi, ein Sponsoring-Turnier oder der Haupt-Event. Während die beiden erstgenannten Optionen nur optional sind, bringt euch der Haupt-Event in der Story nach vorne.

Neuartige Steuerung erschwert das Spiel

EA prahlt damit, die Steuerung radikal erneuert zu haben. Besitzer der alten Versionen werden auch direkt erkennen, dass hier gründlich gearbeitet worden ist. Allerdings ist die Steuerung als zweischneidiges Schwert zu betrachten. Einerseits macht sie das Spiel noch realistischer, andererseits werden Anfänger von den komplizierten Einstellungen womöglich abgeschreckt.

Gesteuert wird nach wie vor mit dem linken beziehungsweise rechten Analogstick. Dank der neuen "True Swing Control" könnt ihr vor dem Abschlag verschiedene Einstellungen vornehmen, um die Flugkurve des Balls möglichst genau zu bestimmen. So könnt ihr nicht nur zwischen diversen Schlägern wählen, die Flugrichtung sowie die Stärke des Abschlags bestimmen, sondern auch die Position des Balls und der Füsse. Und hier werden sich Einsteiger schwertun. Wenn ihr nicht alle Parameter, die euch der Caddie anzeigt, nacheinander nach Vorgabe einstellt, fliegt der Golfball manchmal vom Feld. Vor allem Rücken- oder Gegenwind beeinflusst die Flugkurve ungemein. Und wenn ihr beim Schlagen von der weissen, geraden Ideallinie abweicht, nimmt der Golfball ungeahnte Flugkurven. Also merken: Die neue Steuerung ist an sich gut, allerdings müsst ihr noch genauer als vorher bestimmen, wie ihr abschlagt. Das funktioniert aber auch mit PlayStation Move gut, was auf der Habenseite des Spiels zu verbuchen ist.

Tiger Woods PGA TOUR 13
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Christian Breitbach


Christian Breitbach am 26 Apr 2012 @ 06:39
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