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TimeShift: Review

  Playstation 3 

Zeit ist ein wichtiger Teil in unserer Gesellschaft. Nur wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann so manches Erlebnis erfahren. Auch in Videospielen ist die Zeit ein essentieller Teil. Jedoch geht es hier mehr um die Manipulation von ihr. Spiele wie Max Payne oder Stranglehold setzten auf dieses Feature und konnten damit auch gut abschneiden. TimeShift fährt auch auf dieser Schiene, setzt diese Idee jedoch innovativer ein als die Genre-Kollegen. Ob die innovativen Ideen zum erwarteten Hit führten, erfahrt ihr in unserem Test. Beam mich hoch, Scotty!

Rasant inszenierter Beginn mit müdem Nachgeschmack

Sobald ihr die Disc in eure PlayStation 3 einführt, wird euch das Intro samt Spieleinstieg den Atem rauben. Die Entwickler knallen euch ein spektakuläres Skript-Ereignis nach dem anderen vor den Latz. So liefert ihr euch gleich von Beginn an heftige Feuergefechte mit Gegnern, die sich hinter brennenden Panzersperren verstecken. Einige Sekunden später bahnt sich ein riesiger Mech seinen Weg durch die engen Strassen und legt dabei einen halben Häuserblock in Schutt und Asche. Wenn ihr diese heftigen Szenen verarbeitet habt, trefft ihr auf eine Gruppe Rebellen, die den Kampf mit einem gewaltigen Riesen-Kampfläufer aufgenommen haben.

Das gigantische Monstrum setzt sich mit Raketen und MG-Feuer zur Wehr. Nach knapp dreissig Minuten stehen die Segel auf Hit-Alarm. Doch leider kann das Spiel diesen hohen Standard nicht halten. Nach bereits zwei Stunden lässt das Effektgewitter nach, und TimeShift verliert viel von seinem hohen, rasanten und mitreissendem Tempo. Dann wird euch die dünne Storyline auch bewusst. Euch wird nicht verraten, wohin und in welche Zeit ihr manchmal teleportiert werdet. Auch die Gründe des Bösewichts Dr. Krone bleiben im Dunklen - sehr schade! Die kurzen und hervorragend geschnittenen Filmschnipsel zwischen den Abschnitten helfen euch zwar ein wenig auf die Sprünge, mehr Hintergrundinformation wäre aber definitiv wünschenswert gewesen. So verliert der Titel ein wenig an Amosphäre, Tiefgang und Langzeitmotivation - ein Fehler, der ausgebessert werden hätte müssen!

Das Hirn nicht vergessen

Dank eures Hightech-Anzuges könnt ihr die Zeit nicht nur für ein paar Sekunden verlangsamen, sondern auch anhalten oder sogar zurückspulen - cool! Damit die Actionhatz nicht zu schnell eintönig wird, haben die Entwickler einige Rätsel integriert, die von diesem tollen Feature Gebrauch machen. Damit ihr zum Beispiel ein wippendes Brett passieren könnt, welches zu schnell durch euer Gewicht absinkt, müsst ihr die Zeit bremsen und das so langsamer schwankende Holz betreten. Bei den zahlreichen Rätseln gibt es aber ein kleines Problem: Oft müsst ihr zu erst den virtuellen Tod erfahren, bevor ihr wisst, welche Zeitmanipulation von Nöten ist.

So müsst ihr zahlreiche Versuche vollführen, um auf des Rätsels Lösung zu kommen. Dieses Prinzip mag eventuell von den Entwicklern so gewollt sein, wird euch aber in kürzester Zeit nerven und löst das eine oder andere Frustgefühl aus. Stetiges Speichern ist also ein absolutes Muss. TimeShift punktet dafür mit einer nützlichen Komfortfunktion. Ihr dürft jede Zeitmanipulationsfähigkeit jederzeit mittels Tastenkombination selbst auslösen, das Spiel schlägt jedoch je nach Situation die sinnvollste Variante vor. Dadurch werden die ansonsten eher anspruchslosen Rätsel noch einfacher - schade.

Zeig mir dein Aufgebot

Da ihr immer eine Übermacht an Widersachern vor die Flinte gesetzt bekommt, werdet ihr die Funktionen der Zeitmanipulation zu schätzen lernen. Denn manche Gegner könnt ihr nur durch geschicktes Bremsen oder Anhalten der Zeit bezwingen. Wenn ihr nun denkt, TimeShift wäre dadurch ein Zuckerschlecken, irrt ihr euch. Denn die Feinde stecken viele Kugeln ein, treffen auch auf weite Distanz sicher und verschanzen sich klug hinter Kisten und versuchen, euch im Team einzukreisen.

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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 15 Jan 2008 @ 22:51
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