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Tom Clancy's Splinter Cell Trilogy HD: Review

  Playstation 3 

Mit der Zeit kam der Wandel: Heute ballert sich der Geheimagent Sam Fisher in Splinter Cell - Conviction reihenweise durch seine Feinde. Geschlichen wird nur noch, weil die Heimlichkeit einst die Serie grossmachte. Ganz anders damals, da knipsten wir noch vornehmlich Glühbirnen aus und hielten uns im Schatten verborgen. Mit der Splinter Cell HD Trilogy flimmern die alten Zeiten erneut über den heimischen Bildschirm. Ubisoft unterzog die ersten drei Splinter Cell-Teile einer HD-Politur nebst 3D-Unterstützung. Das Dreierpack hat die Zeitreise aber nicht ohne Verluste überstanden.

Euer bester Freund: die Dunkelheit

Sam Fisher ist ein alter Hase, und ein grauer noch dazu: Schon in seinem Erstauftritt von 2002 kann er seine grau melierten Borsten nicht verbergen. Aber das braucht er auch gar nicht, denn Sam Fisher ist ein Splinter Cell, ein Geheimagent der National Security Agency - und damit ein Profi, wenn's ums Beschaffen von verdeckten Informationen geht. Wie ein Geist schleicht er lautlos durchs Zielgebiet, infiltriert Gebäude unbemerkt und agiert überwiegend aus dem Hinterhalt. Seine Feinde, und davon hat Sam reichlich, bemerken ihn erst, wenn es bereits zu spät ist. In Splinter Cell war es sogar möglich, das Spiel zu absolvieren, ohne eine einzige Person zu liquidieren. Doch das gelang nur mit Sam Fishers bestem Freund, der Dunkelheit.

Tom Clancy's Splinter Cell Trilogy HD Bild
Das schleichlastige Spielprinzip mit einigen wenigen Actionszenen überzeugt heute wie damals. Grund genug für Ubisoft, die ersten drei Serienableger in einer grafisch aufpolierten Variante erneut anzubieten und somit dem PS3-Trend der aufgekochten HD-Collections zu folgen. Aufgekocht deshalb, weil sich, abgesehen von schickeren Texturen, meist nichts im Vergleich zum Original verändert. Das ist Fluch und Segen gleichermassen, denn einerseits erfahren Fans eine spielerisch exakte Kopie ihres Lieblings, andererseits verschlafen die Entwickler somit heutige Trends und lassen die Chance eines verbesserten Klassikers ungenutzt. Auch Sam Fisher kann davon ein Lied singen.

Während seiner Geheimaufträge verschlägt es den Agenten in Splinter Cell zunächst nach Tiflis, wo er sich an die Fersen des gregorianischen Präsidenten Nikoladze heftet. Die anfänglichen Tutorials ziehen einen nach langer Abstinenz wieder sofort ins Spiel hinein und bieten Neulingen die nötige Hilfe, sich im Dunkeln zurechtzufinden. Immerhin bleibt's im Spiel überwiegend düster, Sam fühlt sich im Schatten am wohlsten. Sobald man die Mission beginnt, ist man auf sich allein gestellt. Das Nötigste erfahren wir zwar per Funkverbindung von unserem Vorgesetzten, alle anderen Informationen müssen wir uns jedoch selbst beschaffen. Dazu hacken wir Computer, knacken Schlösser und verhören Milizen. Die wendungsreiche Weltverschwörungshandlung bleibt mit ihrer patriotischen Note nach wie vor Geschmacksache.


Tom Clancy's Splinter Cell Trilogy HD
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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 25 Okt 2011 @ 09:20
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