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Tourist Trophy - The real riding simulator: Review

  Playstation 2 

Polyphony Digital ist praktisch schon zu einem Synonym für die Gran Turismo-Serie geworden. Doch jetzt haben sich die fleissigen Mannen eine kurze Auszeit von ihren Autos genommen und entwickelten ein GT auf zwei Rädern. Was dabei herausgekommen ist, und wie sich der Titel spielt, zeigt euch der PS-geladene Test von Tourist Trophy.


The Real Riding Simulator

Der Untertitel kündigt es schon an: Tourist Trophy - The Real Riding Simulator soll das direkte und zweirädrige Pendant zur GT-Serie sein. Darauf lässt nicht nur der ernst gemeinte Untertitel schliessen, sondern auch das im selbigen Stil gehaltene Intro sowie die gesamte Menüführung. Selbst wenn das Logo des Entwicklers nicht auf der Spielverpackung prangt, würde der geneigte Spieler sofort erkennen, wer bei der Programmierung die Feder, oder besser gesagt die Tastatur geführt hat.

Wie beim Gran Turismo-Mode aus der GT-Reihe erreicht man auch im Motorrad-Rennspiel von Polyphony Digital die einzelnen Menüpunkte im zentralen Tourist Trophy-Modus über eine Oberfläche, die diesmal etwas weniger umfangreich ausgefallen ist. Wer einen Tuning-Part im Spiel erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht werden. Denn der wurde in TT gestrichen. Aber keine Angst: Nach wie vor dürfen umfangreiche Veränderungen an den Motorrädern durchgeführt werden, die das Fahrverhalten beeinflussen. Als logische Konsequenz dessen wurde natürlich auch das Credits-System abgeschafft, das Zahlungsmittel in der GT-Serie. Denn wozu sollte ich Credits brauchen, wenn ich die Motorräder nicht tunen kann? Um neue Räder zu kaufen, fragt ihr euch? Nein, auch nicht. Denn diesmal kauft man sich Benzinschleudern nicht dazu, sondern man erfahrt sie.

Doch alles der Reihe nach. Um überhaupt an ein Motorrad zu kommen, muss man sich erst einmal eine Lizenz verdienen, von denen es insgesamt vier gibt (Novice-, Junior-, Expert- und die Super-Lizenz) und einen Fahrer erstellen. Beim Fahrer kann man, angefangen beim Helm, über Anzug, Stiefel und Handschuhe alles Wichtige einstellen und konfigurieren. Bei jeder Lizenz stellt sich der Spieler zehn Herausforderungen, die man entweder mit einer Bronze-, Silber- oder Gold-Medaille abschliessen muss. Dabei ist man immer an ein Zeitlimit gebunden, welches sich nach dem Wert der Medaillen richtet. Während man die Bronze-Medaillenzeit relativ locker erreichen kann, muss man sich für eine goldige Scheibe schon wesentlich mehr anstrengen, was bei dem sehr realistischen Fahrverhalten der Motorräder nicht wirklich einfach ist.

Hat man eine Lizenz erhalten, fordert das Game den Spieler auf, den Challenge-Modus zu besuchen, in dem man um die Motorräder fährt. Dabei sucht man sich eines von insgesamt 92 Motorrädern aus, die von namhaften Herstellern wie Honda, Yamaha, Kawasaki oder Suzuki lizenziert wurden. Wie schon bei Gran Turismo die Autos, stammen die meisten Motorräder hier auch aus Japan. Aber auch einige auserlesene Bikes von Herstellern aus Italien (Aprilia, Ducati und MV Agusta), Deutschland (BMW), England (Triumph) und den USA (Buell) sind enthalten. Aber nicht nur Motorräder, sondern auch leistungsstärkere Motorroller (Kollege Boerner nennt sie "Scheiss Mopeds") in einem Leistungsbereich zwischen 125cc und 250cc sind im Spiel enthalten. Während für Motorräder ab 250cc eine Lizenz erforderlich ist, kann man an ein paar wenigen Challenges rund um Motorroller und Motorräder mit einer Leistung von weniger als 250cc auch ohne Lizenz teilnehmen. Je mehr Lizenzen man sich verdient hat, desto grösser wird die Auswahl an Motorrädern in den verschiedenen Motor-Klassen.

Tourist Trophy - The real riding simulator
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Andy Wyss

Tourist-Trophy---The-real-riding-simulator


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Andy Wyss am 17 Apr 2006 @ 14:02
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