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True Crime - New York City: Review

  Playstation 2 

Vor etwas mehr als einem Jahr zeigte das Entwicklerstudio

Luxoflux

zum ersten Mal sein Können bei einem grösseren Projekt. Unter der Leitung von Publisher Activision entstand der augenscheinliche GTA-Klon

True Crime: Streets of L.A.

, welcher bei den Händlern wegging wie warme Semmel. Der Titel räumte zwar auch gute Kritiken ein, war jedoch etwas zu kurz geraten und bot vor allem spielerisch zu wenig Substanz. Mit einigen Änderungen wie etwa einem neuen Schauplatz und Protagonisten soll der Nachfolger,

True Crime New York City

, bedeutend besser und vor allem länger fesseln als es der Vorgänger vermochte. Warum trotz allen guten Vorsätzen nichts daraus geworden ist, lest ihr bei uns!

Story

Marcus Reed ist so richtig wütend. Blind vor Zorn läuft er in die Wohnung eines ehemaligen Kameraden und schiesst alles nieder, was ihm vor die Flinte läuft. Wieso? Nun, der genervte Reed wurde in seiner Vergangenheit mehrmals von seinen Clan-Mitgliedern ausgenommen und landete so im Knast. Als er aus seiner Zelle freigelassen wird, hat er nur ein Ziel: Rache nehmen an seinen Verrätern. Kurzerhand ballert er also die Hütte der ehemaligen Kameraden nieder und richtet einen nach dem anderen hin, ohne mit der Wimper zu zucken. Doch die Clan-Mitglieder lassen sich nicht wie Vieh abschlachten und einer von ihnen hat plötzlich die Gelegenheit, Marcus von hinten zu erwischen. In diesem Moment taucht Terrence "Terry" Higgins auf, welcher ein Familienfreund von Marcus und beruflich als Detektiv tätig ist. Er rettet Marcus aus der misslichen Situation und bringt diesen dazu, sein ganzes Leben umzukrempeln und von nun an für die gute Seite zu arbeiten. Mit anderen Worten: Nach ein paar Tagen tauscht Marcus seine Streetwear-Klamotten gegen eine blaue Uniform. Seine ersten Missionen bewegen sich zwar noch auf einem Streifendienst-Niveau, doch schon bald wird Marcus in grössere Projekte hineingezogen, natürlich unter der Mithilfe von seinem Freund und Mentor Terry Higgins. Er berichtet über Verbrechersyndikate, welche die Stadt unsicher machen und versucht den verschiedenen Organisationen auf die Schliche zu kommen. Schon bald hat Terry einen Informanten gefunden, doch als er diesen treffen will, kommt es zum Eklat. Der Treffpunkt wird in die Luft gejagt und Terry stirbt noch am Tatort. Marcus überwindet den Schock ziemlich schnell und will nun Rache am Mörder seines Mentors nehmen.

We got some work to do!

Über das ganze Spiel hin bietet True Crime: New York City vier verschiedene Haupthandlungsstränge, wobei nur der erste nach vorgegebener Reihenfolge gelöst werden muss. Ist der erste Fall abgeschlossen, steht der Spieler vor der Wahl, welchen Hauptstrang er nun als nächstes beginnen möchte. Die Hauptmissionen laufen alle ungefähr nach dem gleichen Prinzip wie beim Vorgänger. Entweder Marcus schiesst sich durch eine Horde von Gegnern, was dank des breiten Waffenarsenals durchaus Spass bereitet, bis er beim Ziel angelangt ist, oder er schleicht sich bis dorthin durch. Die Gegner-KI ist dabei ziemlich durchwachsen. Zwar schiessen die Feinde stets zurück, doch von Deckung oder ähnlichem haben die bösen Schurken wohl noch nie etwas gehört. Hin und wieder sind Verfolgungsjagden und Bosskämpfe eingestreut, damit noch etwas Abwechslung garantiert ist. Einige Zusatzmissionen können wahlweise angenommen oder abgelehnt werden.

Natürlich gibt es nebst den Hauptmissionen auch noch andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Die einfachste Nebenbeschäftigung stellt dabei das wahllose Filzen von Passanten dar. Marcus ist nämlich wie sein Vorgänger Nick Kang dazu berechtigt, allen Passanten an die Pelle rücken zu dürfen - natürlich im Namen des Gesetzes.

True Crime - New York City
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Can Baris

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Can Baris am 03 Jan 2006 @ 18:54
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