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Turok: Review

  Playstation 3 

In den letzten Monaten hagelte es nur so an guten Action-Spielen - gerade Shooter hatten Hochsaison. Dadurch versanken auch die mittelklassigen Spiele eher im Schatten der hochkarätigen Titel und lediglich die Perlen dominierten. Jetzt im neuen Jahr versucht ein alter Bekannter wieder sein Glück. Namentlich hört dieser Indianer auf den wohlklingenden Namen Turok. In der Nintendo 64-Ära konnte er schon von sich überzeugen. Ob er auch auf der Playstation 3 glänzen kann, verrät euch unser Test.

Die Story des Spiels hat keinen Bezug zu den Vorgängern. Ihr seit Joseph Turok, Kiowa-Indianer und neues Mitglied einer Einheit von Marines, die auf einem abgelegenen Provinzplaneten den entflohenen Kriegsverbrecher Roland Kane einfangen sollen. Dieser hat sich dort mit seiner Eliteeinheit namens "Wolfsrudel" häuslich eingerichtet. Was Kane dort unten eigentlich treibt, interessiert das hart gesottene Whisky-Team indes wenig. Hauptsache, der Auftrag geht schnell und reibungslos über die Bühne. Das prekäre an der Situation ist, dass Turok ebenfalls mal zum Wolfsrudel gehörte, weshalb ihm die neuen Kollegen nicht über den Weg trauen und ihn dies bei der Einsatzbesprechung auch wissen lassen. Dabei will Turok dem Anführer des Wolfrudels mindestens ebenso gern ans Leder wie die Marines, hat er doch mit seinem ehemaligen Mentor noch eine alte Rechnung offen.

Aber wenn alles glatt laufen würde, wär's ja langweilig. Also kommt von der Planetenoberfläche eine Rakete angerauscht, die das Raumschiff trifft und zum Absturz bringt. Turok überlebt den Crash und kann sich aus dem schwer beschädigten Wrack retten. Kurz darauf trifft er auf einen weiteren Überlebenden, den raubeinigen Slade. Notgedrungen raufen sich die beiden zusammen und machen sich auf den Weg durch die zerklüftete Urwaldlandschaft. Ziel ist zunächst die andere Hälfte des Schiffes, welche ein paar Kilometer weiter runtergekommen ist. Dort will man nach Überlebenden suchen. Dazwischen warten jedoch unwegsames Gelände, schiesswütige Soldaten und jede Menge hungrige Dinos.

Vergleicht man den neuen Turok mit den Vorgängern, stellt man fest, dass sich die Gemeinsamkeiten in Grenzen halten: Protagonist Turok, der Tek-Bogen, dichter Urwald und aggressive Dinos. Der ganze Rest wie die Suche nach irgendwelchen Schlüsseln, knifflige Sprungeinlagen, ausgefallene Waffen und die ganze Mythologie der Comicreihe wurden wohl mit dem Kriegsbeil begraben. Was bleibt, ist ein linearer Actiontitel mit düsterer Atmosphäre, aber ohne jegliche Innovationen.

Turok
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Daniel Amstutz

Turok


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Daniel Amstutz am 07 Mrz 2008 @ 20:12
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