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Twisted Metal - Black: Review

  Playstation 2 


Um auf die Ursprünge der bekannten Car Combat-Reihe

Twisted Metal

zu stossen, muss man schon eine Konsolengeneration zurückblicken. Damals konnten die ersten beiden Teile auf der guten alten PSone grosse Erfolge verbuchen und gelten noch heute als Vater des Car Combat-Genres. Obwohl es mit dem dritten und vierten Teil nicht mehr ganz so gut klappte, wagte es Sony, das tot geglaubte Genre mit

Twisted Metal: Black

noch einmal zu neuem Leben zu erwecken...



Der 11. September...

Die schrecklichen Terroranschläge vom 11. September zeichneten sich nicht nur in der Politik ab. Nein, auch der Videospiele-Sektor musste einige harte Entscheide verkraften. So wurde leider auch Twisted Metal: Black Opfer der Terroranschläge. Nachdem sich erst lediglich der Europa-Release verschob, wurde das Spiel für uns Europäer schlussendlich auch noch erheblich zensiert. Und unter Zensierung versteh ich nicht bloss das Verfärben oder Weglassen von Blut, sondern viel mehr das Entfernen von Zwischensequenzen und anderem wichtigen Material. Die Folge daraus ist eine völlig durchlöcherte, nicht mehr zusammenhängende und eigentlich gar nicht mehr existierende Story. Dabei ist es geradezu eine Ironie, dass man kreisende bzw. abgestürzte Flugzeuge oder beschädigte Hochhäuser, welche man problemlos und ohne Einschränkungen auf die Storyline hätte entfernen können, weiterhin im Spiel antrifft...

Spielmodi

Versucht ihr euer Glück als Einzelspieler, so stehen euch die Spielmodi Ausdauer, Wettkampf und Story zur Verfügung. Beim letzteren solltet ihr euch aber wie oben schon erwähnt nicht allzu grosse Hoffnung auf eine motivierende Story machen. Dafür werdet ihr auf acht recht verschiedene Locations stossen, auf welchen jeweils bis zu sieben Gegner eliminiert werden müssen. Zwischendurch darf man sich auch auf etwas dickere Brocken freuen, welche euch dann auch so richtig einheizen und zum Teil sogar Köpfchen fordern. Im Wettkampfmodus misst man sich mit maximal acht Gegnern in einer der insgesamt zehn Arenen, wobei der letzte Überlebende zugleich auch der Sieger ist. Der Ausdauermodus ist etwas für die ganz geübten Spieler, obwohl auch diese auf die Dauer keine Chance haben, schliesslich spielt man bei diesem Modus bis zum bitteren Ende. Beim Ausdauermodus, welcher ähnlich wie einige Modi bei Prügelspielen funktioniert, habt ihr es nämlich mit unendlich vielen Gegner zu tun, welche jedoch immer brav nacheinander folgen.

Am meisten Spass macht Twisted Metal: Black aber definitiv mit bis zu vier menschlichen Spielern im Multiplayer. Auch hier stehen einem drei verschiedene Modi, sprich Deathmatch, Cooperativ, und Last Man Standing, zur Verfügung. Der Deathmatchmodus ist eigentlich nichts anderes als der Storymodus zu zweit. Ziel dort ist es, zusammen im Team die acht Levels zu meistern, wobei immer gegen je sechs Gegner gespielt werden muss. Wer gegen seine Kumpels spielen will, ist mit Last Man Standing gut bedient. Bevor man sich hier für eine der Arenen entscheidet, darf jeder Spieler je zwei Autos auswählen. Im Spiel steht man sich dann jeweils mit denselben Autos gegenüber und bekommt die nächst ausgewählte Karre, sobald das vorher gesteuerte Auto ausgedient hat. Verloren hat man, wenn alle vier fahrbaren Untersätze zerstört wurden. Auch hier ist eine deutliche Verbindung zu so manchen Prügelspielen zu erkennen.

Twisted Metal - Black
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 11:00
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