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Twisted Metal: Review

  Playstation 3 

Man mag es kaum glauben, aber Twisted Metal ist die älteste Videospielserie, die exklusiv für die PlayStation veröffentlicht wird - dicht gefolgt von Gran Turismo. Man schrieb das Jahr 1995, als die chaotische "Schlacht der Fahrzeuge" erstmals ausgerufen wurde. Auch mit dem Schritt auf die PlayStation 3 verändert man das Grundkonzept des Spiels nicht. Wer sich Ende der 1990er-Jahre die Daumen auf der klassischen PlayStation wundgedrückt hat, bekommt nach zehn Jahren Heimkonsolen-Abstinenz - die PS2-Portierung des PSP-Ablegers (2008) lassen wir mal beiseite - ein nostalgisches Gefühl.

Kampf der Fahrzeuge

Twisted Metal nennt sich das chaotische Turnier, bei dem sich schräge Typen in ihre mit Waffen ausgerüsteten Fahrzeuge setzen und um den Sieg fahren, damit ihnen ein Seelenwunsch erfüllt wird. Es ist eine Battle Royal auf vier Rädern, bei der die einzige Regel lautet: zerstören, was einem vor die Motorhaube oder ins Fadenkreuz gerät. Hinter dem Lenker sitzt zum Beispiel Sweet Tooth, Clowns-Gesicht mit brennendem Kopf - das Maskottchen der Serie. Mit dabei auch alte Bekannte wie Dollface, ein entstelltes Model, und Mr. Grimm, ein Stuntman auf Abwegen. In trashigen Zwischensequenzen, die mit echten Schauspielern gedreht und mit einem Haufen stilisierter Filter zu Grindhouse-Filmchen verwandelt wurden, versucht man den Spieler tief ins Twisted Metal-Universum hineinzuziehen, mitten in eine postapokalyptische Welt voller Freaks.



Wer überlebt, gewinnt. Jeder kämpft gegen jeden, mit allen Mitteln und allen Tricks. Im Voraus werden drei Fahrzeuge ausgewählt, die sich in ihrer Beweglichkeit, Geschwindigkeit und Waffenausrüstung voneinander unterscheiden. Vom kleinen, leichten Rennflitzer über das gepanzerte Polizeiauto bis zum umgerüsteten Eiswagen ist so einiges dabei, was das Herz eines Verrückten nur erfreuen kann. Im Verlauf des Spiels darf man sich dann auch noch auf Motorräder setzen oder mit einem Hubschrauber in die Lüfte schwingen, der sich die Gegner mit einem Fangarm krallen kann. Gekämpft wird mit allerlei Waffen, darunter das klassische Maschinengewehr, Raketen und Minen, aber auch mit futuristischen Laserwaffen und sogar Kettensägen. Im Areal verteilt liegen Icons verstreut, die einem zeitlich begrenzte Vorteile in Angriff und Verteidigung verschaffen können. Wird man jedoch selbst von Gegnern ins Visier genommen, sinkt der eigene Lebensbalken bedrohlich. Immerhin: In den herumkurvenden Spezial-Trucks kann man ihn wieder aufladen. Zur Not sucht man Unterschlupf in der eigenen Garage und wechselt ganz einfach das Fahrzeug.

Als Deathmatch konzipiert, versucht Twisted Metal auf unterschiedliche Weise, Abwechslung in die ansonsten klare Ausgangslage zu bringen. Einerseits gibt es spannend gestaltete Areale, die sich während des Matches durch hoch- und runterfahrende Wände und Säulen stets verändern und somit auch mal einen Strich durch die zurechtgelegte Taktik machen. Andererseits gibt es zusätzliche Regeln wie ein durch Lichtschranken abgegrenztes Areal, das man nur für kurze Zeit verlassen darf. Dieses Areal verändert nicht nur seine Position, ausserhalb befinden sich auch wertvolle Items, die es einzusammeln lohnt. Und dann wären da noch die verrückten Bosskämpfe, in denen man sich gegen wortwörtlich monströse Monstertrucks zur Wehr setzen oder gegen überdimensionierte Roboter kämpfen muss.

Twisted Metal
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Severin Auer


Twisted-Metal


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Severin Auer am 30 Apr 2012 @ 08:27
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