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UEFA Champions League: Review

  Playstation 2 


Fussball ist eine der beliebtesten Sportarten auf der Welt. Kaum ein Junge wächst auf, ohne nicht zumindest einmal das runde Leder zu treten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Fussball-Ligen riesige Fangemeinden haben und der Fussball immer und überall vermarktet wird. Auch bei Videospielen sind die Kicker schon lange nicht mehr wegzudenken, dank Sportreihen wie FIFA Football (ehemals FIFA Soccer) oder Pro Evolution Soccer. Doch ein jährlicher Ableger der Fussballsimulation ist EA Sports noch nicht genug. So wird nun also neben den Welt- und Europameisterschaften auch die Championsleague professionell verwurstet.



Fussball bleibt Fussball

Natürlich ändert das alles nichts an der eigentlichen Sportart. Der Ball ist nach wie vor rund, die Tore bleiben eckig und das Spielfeld ist weiterhin um die 100x50 Meter gross. Um die Reihe zu vervollständigen sei natürlich auch erwähnt, dass ein Spiel auch bei UEFA Champions League 90 Minuten dauert. Zumindest ungefähr, denn wie im echten Leben gibt es auch hier die berühmte Nachspielzeit.

Wie der Name ja schon verrät, ist der Kernpunkt des Spiels die oberste Fussballiga Europas, die Champions League. Hier treffen nur die Besten der Besten aufeinander, oder zumindest sollte das so sein. In diesem ganz speziellen Fall habt ihr jedoch die Möglichkeit, eure Mannschaft in die höchste aller Ligen zu befördern. Voraussetzung ist allerdings, dass sich das Team in der ersten Liga befindet. Natürlich gilt das nicht nur für die deutsche Bundesliga, sondern auch für die englische Premier League, die spanische Primera Division, die italienische Serie A und die französische Ligue 1. So haben also auch die geplagten Fans von Borussia Dortmund in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Team in der Champions League zu sehen.

Ein missionsbasiertes Fussballspiel?

Bei einigen Gehältern könnte man schon fast meinen, die Fussballspieler oder Manager seien ein wenig verwöhnt und zickig. Genau diesen Eindruck vermittelt auch der Saisonmodus in UEFA Champions League 2004-2005, denn schon nach dem ersten Spiel beginnt für euch der Ernst des Lebens. Doch zuerst müsst ihr das wichtige Qualifikationsspiel in eurer Liga bestreiten. Nur noch dieser eine Sieg trennt euch vom grossen Traum der internationalen Superliga. Also tretet ihr euch kräftig in den Hintern, putzt den Gegner und dann beginnt der Stress erst richtig!

Ein neuer Manager kauft den Verein und hat ab sofort das Sagen. Besonders gut daran ist, dass dieser Mann wahnsinnig viel Geld zur Verfügung hat. Schlecht hingegen ist, dass er nun einmal genau so zickig und verwöhnt ist, wie oben erwähnt. Zum ersten Mal in einem Fussballspiel besteht die Saison nicht einfach nur aus aneinander gereihten Spielen, sondern richtigen Missionen, die euch der Manager erteilt. Zum Glück hat EA sich da einiges einfallen lassen, so dass es nicht nur heisst 'Gewinne mit mindestens 2 Toren Vorsprung'. Stattdessen wird vor allem euer Team am Anfang ordentlich durchgewürfelt. Der Manager verlangt, dass ihr drei Spieler verkauft und dafür drei neue Spieler einkauft.

Damit wären wir auch schon bei einem Punkt, der manchem Spieler negativ aufstossen dürfte. Wenn ich Borussia Dortmund als Verein gewählt habe, dann möchte ich auch mit dieser Mannschaft an den Start gehen. Dank der nötigen Transfers dauert es aber nicht lange, und vom alten Team ist nicht mehr viel übrig geblieben. Während des Tests sah es zum Beispiel so aus, dass natürlich eher mittelmässige Spieler verkauft werden sollten, um die Truppe mit hochkarätigen Spielern zu verstärken. Um es offen und direkt zu sagen: Der erste Transferversuch hat ungefähr eine Viertelstunde gedauert. Denn ihr habt nicht nur ein begrenztes Budget, sondern müsst ausserdem noch eine gewisse Talentpunktzahl bei den Einkäufen überschreiten. Als Resultat davon stand nie genug Geld zur Verfügung, um die nötigen Top Stars zu kaufen. War dann doch gerade genug Budget parat, um mit Hängen und Würgen drei Spieler zu kaufen, hiess es bei einem der Dreien, er sei nicht bereit mit unserem Verein zu verhandeln. So ging die ganze Aktion wieder von vorne los, bis am Ende die besten drei Spieler unseres Teams verkauft wurden, um davon neue Profis anzuheuern. Das war leider ziemlich nervig und im Vergleich dazu nur minimal nützlich.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 11:04
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