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V-Rally 3: Review

  Playstation 2 


Nachdem vor einigen Jahren der erste Teil der

V-Rally

-Reihe für die gute alte PSone in die Läden kam, ging es nicht lange, bis das äusserst erfolgreiche Spiel auf andere Systeme konvertiert wurde. Eine Rally-Reihe die vor allem in grafischer Hinsicht immer wieder neue Massstäbe setzt war geboren. Später legten die Entwickler der Eden Studios mit dem zweiten Teil noch einen drauf und nun feiert die erfolgreiche Rally-Reihe mit dem frischen dritten Teil ihr Debüt auf der PlayStation 2. Einziger gravierender Unterschied im Vergleich zu den Vorgängern: Aus dem spassigen Arcade-Racer wurde eine Simulation. Ob`s gefällt?



Einführung

Auf der PlayStation 2 scheint der im wahrsten Sinne des Wortes dreckige Motorsport derzeit gut anzukommen: Während zum Launch der Konsole dieses Genre eher vernachlässigt wurde und gar etwas in Vergessenheit geriet, scheint es derzeit irgendwo ein Nest voll von diesen Dingern zu haben. Erst Ende letzten Jahres läutete Sony die Rallye-Saison auf ihrer Konsole mit World Rally Championship so richtig ein. Trotz einiger Schwächen konnte die realitätsnahe Rallye-Simulation viele Käufer finden. Eher enttäuschend und mit Bewertungen unter 30% kam vor einigen Monaten Pro Rally 2002 auf den Markt. Auch wenn viele Magazine dieses Spiel aufgrund der miserabeln Grafik zu schlecht und oberflächlich bewertet haben, kam der Titel dem heutigen Standart vor allem in technischer Hinsicht nicht entgegen. Wesentlich besser zeigte sich da Infogrames Rally Championship das erst seit wenigen Wochen erhältlich ist und zu dem wir in einem nächsten Review auch noch einige Worte verlieren werden. Allem voran natürlich der Altmeister im Rallyesport. Colin McRae war die Rallye-Referenz auf der PSone und wird am 25. September erstmals auch auf einer 128-Bit Konsole zu sehen und spielen sein.

Nun aber zurück zum eigentlichen Spiel V-Rally 3. Deren Vorgänger konnten auf der PSone in allen Belangen überzeugen und sind in Sachen Erfolg mit Colin McRae beinahe gleichzustellen. Auch wenn Colin McRae noch heute in vielen Augen als die Rallye-Referenz bezeichnet wird, ist das Rennen noch lange nicht gewonnen. Denn eines ist bereits jetzt schon klar: Mit V-Rally 3 steht Codemasters ein echter Brocken im Weg.

Lizenzen-Chaos

Was bei einer echten Rally-Simulation natürlich immer gerne angestrebt und später von den Spielern gesehen wird, sind die Lizenzen für Piloten, Fahrzeuge und Strecken. Dies gelang den Motorsportbegeisterten Franzosen nur teilweise, denn an die offizielle World-Rally-Championship-Lizenz kamen sie nicht heran. Schuld daran ist vor allem Sony, welche sich die Lizenz bereits für das Spiel WRC einige Zeit zuvor unter den Nagel riss. Doch wie in einem guten Hollywood-Streifen, zeigten sich die Entwickler entschlossen und gaben nicht auf. Zumindest die Fahrzeuge sollen im Original-Look auftreten und so entschloss man sich einzelne Verhandlungen mit den an der Rallye-WM beteiligten Teams abzuschliessen. Überraschenderweise konnten sich die Entwickler schlussendlich bis auf Skoda mit allen Herstellern einigen. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, was das ausgeklügelte Schadens- und das in Echtzeit berechnete Dreckablagerungs-System der anfangs glänzenden Karre alles anhaben kann. Auch sonst kann diese Art von Lizenzbeschaffung überzeugen, denn neben den enormen Kosten, welche die offizielle WRC-Lizenz mit sich gebracht hätte, sind die Entwickler nun auch nicht gezwungen gewisse Modi oder gar Strecken einzubauen oder nach Wünschen der Lizenzgeber zu gestalten. Ebenfalls lizenziert wurden übrigens die Pneus der Reifenfirmen Pirelli und Michelin.

V-Rally 3
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 11:10
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