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V.I.P.: Review

  Playstation 2 


Die TV-Serie

V.I.P.

schaffte es trotz Staraufgebot von Pamela Anderson und relativ packenden und aufwendigen Action-Szenen nur zu mässigem Erfolg. Dies schien Entwickler Ubi Soft jedoch sichtlich wenig zu kümmern, und so ist seit bereits einigen Wochen ein gleichnamiges PlayStation 2 Spiel im Handel erhältlich. Dass sich der eigentliche Ego-Shooter dabei wie ein Musik- oder Geschicklichkeits-Titel spielt lässt jedoch auch schon Böses ahnen...



Story

In Sachen Story musste die TV-Serie sicherlich immer am meisten Kritik einstecken, was wohl an den oft sehr linearen und weitestgehend voraussehbaren Handlungen lag. Dies trifft leider auch ziemlich präzise auf das Spiel zu:

So nehmen die professionell ausgebildeten Mitglieder des hochkarätigen V.I.P. Teams (Vallery Irons Protection) einen Auftrag von einem gewissen Dr. Kindle entgegen. Dieser wohlhabende Schönheitschirurg aus Hollywood wird derzeit nämlich von irgendwelchen Gangstern gejagt und ist nun auf euren Personenschutz angewiesen. Nachdem Vallery und Dr. Kindle bei einer missglückten Rettungsaktion von Don Macabres Männern überwältigt und gefangen genommen werden, werdet ihr und das ganze Team immer mehr in den blutigen Rachefeldzug einer mysteriösen Organisation verwickelt. Euer Ziel bleibt jedoch das selbe: Beschützt Dr. Kindle um jeden Preis!

Gameplay

Das eigenartige Spielprinzip von V.I.P. ist so wahrscheinlich bei keinem anderen Ego-Shooter zu sehen. Verständlicherweise, denn positiv soll diese 'Innovation' keinesfalls sein. Wie in einem Tanzspiel muss man nämlich gewisse Tastenkombinationen zum gegebenen Zeitpunkt drücken. Bewegen könnt ihr euch dabei nicht. Verschläft man mal eine Kombination ist dies auch nicht weiter schlimm, da dem Spieler viele Patzer in Form von Continues vergeben werden. Mal abgesehen davon ist es oft auch schon ausreichend, wenn man drei von fünf Richtungspfeilen zum richtigen Zeitpunkt gedrückt hat. Das traurige daran ist ja, dass man die Nahkämpfe nicht mal in Echtzeit sieht. Erst nach erfolgreichem Abschliessen der Tastenkombination wird einem eine Zwischensequenz eingespielt, welche unabhängig von der Anzahl Kombinationen die ihr korrekt wiedergegeben habt zudem immer die Selbe ist. Neben den Nahkampf-Aktionen wird man sich auch viel mit Waffengewalt wehren müssen. Dabei kommt ein etwas anderes System zum tragen, welches aber weder spannender noch anspruchsvoller ist. Mit einem Fadenkreuz gilt es dort nämlich ein vorgegebenes Ziel auf dem Körper des Gegners zu treffen. Ein gegnerischer Körper muss es jedoch nicht immer sein, denn ab und zu zielt ihr auch auf Gegenstände wie einem Kronleuchter, womit ihr eure Gegner dann indirekt niederstreckt. Auch hier könnt ihr eure zu steuernde Person genauso wenig wie in einem Lightgun-Shooter fortbewegen, sprich alles ist vorprogrammiert.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 11:10
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