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Vampire Rain: Review

  Playstation 3 

Vor fast eineinhalb Jahren hat Kollege Baris auf der Xbox 360 ein Action-Adventure mit dem Namen Vampire Rain getestet. Damals gruselte er sich bis zum Ende und das lag nicht an der düsteren Atmosphäre oder an den unzähligen Blutsaugern im Spiel, sondern an der grauenhaften Qualität. Zu Recht vergab er eine niederschmetternde Wertung von gerade einmal 4.5 Punkten. Anstatt das Spiel für ewig in den Keller zu verbannen, veröffentlichte der Entwickler nun eine PlayStation 3-Version, die neben zahlreichen Neuerungen auch einen Zusatztitel spendiert bekommen hat. Wir können euch aber schon jetzt verraten, dass sich nicht viel getan hat und das der Titel genauso mies ist wie sein Xbox 360-Vertreter.

Kommen wir nun zum eigentlichen Horror: In Vampire Rain schlüpft ihr in die Rolle des Sam Fisher-Klons John Lloyd, der einer Spezialeinheit angehört, die gegen eine sich weltweit ausbreitende Seuche blutdurstiger Vampire ankämpft. Wie sein Vorbild könnt ihr an Leitern und Abflussrohren die Wände hochsteigen, euch an Mauervorsprüngen entlang hangeln oder kleine Abgründe mit einem Hops überspringen. Natürlich habt ihr als geheimer Schleicher alles dabei, womit ihr euer Leben schützen könnt. So könnt ihr auf ein Fernglas, ein Nachtsichtgerät und auf einige Waffen zurückgreifen.

Wer nachtblind ist, hat in Vampire Rain keine guten Karten. Denn der Titel spielt komplett bei Nacht und es herrscht Dauerregen - so ein Blödsinn! Angesiedelt ist der Genre-Mix aus Stealth-Shooter und Horror-Action-Adventure in einer fiktiven amerikanischen Stadt, die euch durch zahlreiche Gassen, grosse Gebäude und dazugehörigen Strassen eine grosse Bewegungsfreiheit vortäuschen will. In Wirklichkeit könnt ihr aber zu keinem Zeitpunkt die eng abgesteckten Missionsgrenzen verlassen und bekommt schnell mit, dass es eigentlich nur einen Weg zum Ziel gibt. Solltet ihr wirklich Manns genug sein und die vorgeschriebene Route einmal verlassen, werdet ihr oft das gleiche Bild erleben: Den virtuellen Tod. Nicht, dass ihr eventuell verhungert, da ihr euch verirrt habt und nie mehr nach Hause findet, ihr sterbt eher an den tödlichen Attacken der zahlreichen Nightwalkern.

Hat euch ein Wesen der Finsternis erst einmal entdeckt, beschleunigt es übermenschlich schnell, hüpft euch sofort an den Hals und saugt solange an euch, bis ihr tot seid. Des Weiteren werdet ihr nicht nur auf einen Vampir treffen, sondern stets auf mehrere gleichzeitig. Vielleicht hätten die Entwickler eurem Helden Kruzifixe und Weihwasser statt hochmilitärischen Waffen auf die Reise mitgeben sollen. Denn die Blutfetischisten schlucken schon ohne Probleme ein komplettes Magazin aus eurer Waffe und hüpfen immer noch quietschlebendig vor euch herum. Da ihr aber innerhalb einer Mission nie speichern könnt, dürft ihr nach eurem Ableben immer schön vom Anfang neu beginnen. Auf Dauer kann euer Frustlevel so hoch steigen, dass ihr wohl am liebsten aus dem Fenster springen wollt. Gegen einen knackigen Schwierigkeitsgrad wäre nichts einzuwenden gewesen, ohne die Möglichkeit, das Spiel zu speichern, ist dies aber ein unnötiger und somit unfairer Weg, um die Herausforderung anzuheben.

Vampire Rain
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Daniel Hanin

Vampire-Rain


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Daniel Hanin am 19 Nov 2008 @ 15:49
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