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Virtua Tennis 3: Review

  Playstation 3 

Einfach zu steuern, aber schwierig zu meistern. So lautet das Erfolgsrezept der allseits beliebten Virtua Tennis-Serie, die jetzt auch auf der PS3 bereits in die dritte Runde geht. Tennis-Fans dürfen sich also gleich zum Launch von Sonys Next-Generation-Konsole über einen echten Leckerbissen freuen. Da PS3-Besitzer allerdings leider auf einen Online-Modus verzichten müssen, ist die Freude nicht ganz ungetrübt. Ob es trotzdem für einen Award gereicht hat, verraten wir euch in unserer Review.

Wer auf Realismus schwört, der sollte besser die Finger von Virtua Tennis 3 lassen. Denn wie schon bei den Vorgängern ist das Gameplay auch im dritten Teil der Serie sehr arcadelastig. Der Spielspass steht also ganz klar im Vordergrund. So wurde beispielsweise die Steuerung äusserst einfach gehalten, was es euch ermöglicht, sofort ins Spiel einzusteigen. Insgesamt gibt es gerade mal drei verschiedene Schlag-Buttons, mit denen ein Lob, ein Slice oder ein Topspin-Ball ausgeführt werden können. Je nach Position eures Spielers habt ihr auch die Möglichkeit, einen Smash oder einen Volley auf den Platz zu zaubern. Entscheidend ist bei allen Schlägen nicht nur das richtige Timing, sondern auch, wie lange ihr den jeweiligen Button gedrückthaltet. Hier gilt: je länger, desto kräftiger. Sorgen, dass der Ball ins Aus gehen oder im Netz landen könnte, braucht ihr euch dabei glücklicherweise nicht zu machen, da dies nur äusserst selten passiert. Auch eure computergesteuerten Widersacher, welche sich oft nicht sonderlich geschickt verhalten, bringen den Ball so gut wie immer ins Feld zurück. Auf alle Fälle wurde der Schwierigkeitsgrad ziemlich niedrig angesetzt, was vor allem Anfängern zugute kommt. Erfahrene Spieler dürften sich hingegen schnell einmal etwas unterfordert fühlen.

World Tour

Wie bereits erwähnt, wurde der Online-Modus bei der PS3-Version leider gestrichen, worunter die Langzeitmotivation doch ziemlich stark leidet. Nichtsdestotrotz wird es einem bei Virtua Tennis 3 aber so schnell nicht langweilig. Schliesslich gibt es auch offline so einiges zu tun. So habt ihr neben Freundschaftsspielen und Turnieren beispielsweise auch die Möglichkeit, eine völlig neue Karriere zu starten. World Tour nennt sich dieser Modus, wo ihr euch zu Beginn erst einmal einen eigenen Spieler erstellen müsst, dessen Geschlecht und Aussehen ihr selbst bestimmen dürft. Mit eurem eigens erstellten Spieler sollt ihr euch dann von Platz dreihundert bis zur Spitze der Weltrangliste hocharbeiten. Um das zu schaffen, müsst ihr logischerweise an diversen Turnieren teilnehmen, wo ihr auf die besten Spieler der Welt treffen werdet. Insgesamt zwanzig von diesen haben die Entwickler ins Spiel integriert, was leider nicht sonderlich viel ist. Das hat zur Folge, dass ihr im Laufe eurer Karriere immer wieder gegen die gleichen Spieler antreten müsst, was mit der Zeit doch etwas langweilig wird. Daran ändern auch die unterschiedlichen Spielweisen der einzelnen Stars nichts.

Virtua Tennis 3
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Tim Richter

Virtua-Tennis-3


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Tim Richter am 07 Apr 2007 @ 18:32
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