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White Knight Chronicles: Review

  Playstation 3 

Entwickler Level 5 bringt das Japanorollenspiel White Knight Chronicles, welches bereits seit über einem Jahr in Japan verfügbar ist, endlich für den westlichen Raum. Freundlicherweise sind alle inzwischen erschienenen Zusatzinhalte in der europäischen Version bereits integriert. Ob sich das Spiel von Level 5 allerdings gegen Grosskaliber wie Square Enix' Epos behaupten kann, erfahrt ihr jetzt.

Der stumme Begleiter

Die Geschichte könnte kitschiger kaum sein und erfüllt naturgemäss jedes Klischee, welchem sie auf ihrem langen Weg begegnet. Protagonist Leonard ist ein junger Bursche, welcher für den hiesigen Weinhändler arbeitet. Dem Schloss Balandor steht ein grosses Fest bevor und besagter Weinhändler ist für die Verpflegung der Bürger zur späten Stunde zuständig. Daher wird Leonard damit beauftragt, den Wein für das bevorstehende Fest abzuholen und zurück zum Palast zu befördern. Leonard wird auf seiner Reise, welche zugleich das Tutorial des Spiels darstellt, von einem Neuling begleitet, in dessen Rolle ihr schlüpft. Ihr könnt euren belanglosen Avatar selbst erstellen und auch individuell verbessern.

Wie? Ihr spielt lediglich den Begleiter von Leonard? Ja. Diese Gameplay-Entscheidung schiesst weit am Ziel vorbei. Ihr spielt einen für die Story unwichtigen Nebendarsteller, welcher so überhaupt nicht in die Geschichte passen will. Wieso dürfen wir nicht Leonard sein, sondern bloss dessen stummer Begleiter? Über die eigentliche Story möchten wir hier nicht zu viel verraten und euch nur eine kurze Zusammenfassung auf den Weg geben: Leonard ist in Prinzessin Cisna verliebt, welche bei dem grossen Fest von einer Zirkusbande entführt wird. Der Mann der Tat schreitet voran, um die Prinzessin zu retten. Schon tausendmal gehört? Bestimmt. Nichtsdestoweniger ist das Ganze in ansprechende Zwischensequenzen verpackt und macht zum Teil auch durchaus Spass. Der namensgebende White Knight stellt ein frühes Highlight des Spiels dar und erweisst sich als interessanter Ansatz. Wie und warum Leonard in den Besitz der Kräfte gelangt und damit zum White Knight wird, soll hier nicht verraten werden.

White Knight Chronicles Bild

Taktik meets Buttonmashing

Die ersten Spielschritte finden im Charaktereditor statt, wo ihr euren Charakter nach Gutdünken selbst gestalten könnt. Danach geht es auch gleich mit den Kämpfen los. Der Wechsel in den Kampfbildschirm findet fliessend statt und fördert somit den Spielfluss enorm. Es wird an Ort und Stelle gekämpft. Eine Mischung aus Echtzeit und rundenbasierten Kämpfen, ganz im Stil von Final Fantasy XII. Die Erkundung der Spielwelt ist folglich schnell und angenehm. Während der Kämpfe steuert ihr immer nur einen Charakter, und die KI-Mitstreiter helfen nach bestem Können. Ihr könnt verschiedene Kampftaktiken festlegen und ganze Abläufe definieren. Leider reicht jedoch meistens ein simples Prinzip, beispielsweise Angriff-Angriff-Heilen-Angriff. Im Endeffekt errichtet ihr im Menü eine effektive Kombination und hämmert anschliessend während der Kämpfe auf die X-Taste.

White Knight Chronicles
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Andy Wyss

White-Knight-Chronicles


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Andy Wyss am 02 Apr 2010 @ 23:28
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