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Wonderbook - Book of Spells: Review

  Playstation 3 

Erstmals auf der E3 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt, möchte das Wonderbook jetzt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die (Kinder-)Herzen erobern. Ein interaktives Buch für die PlayStation 3? Wie kann man sich das vorstellen? Und was bietet letztlich das Spiel, das zu diesem Zubehör gehört? Zumindest eines: jede Menge Zauberei.


Es geht los

Bevor es mit dem Spielen beginnen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Das heisst konkret: PlayStation Eye-Kamera und Move-Controller sollten vorhanden und einsatzbereit sein, das Wonderbook natürlich ebenfalls. Für den optimalen Genuss sind weitere Änderungen nötig: Die Kamera wird auf den Erdboden geneigt, der Weitwinkel muss aktiviert sein. Ebenfalls sollte man selbst auf dem Teppich sitzen, am besten mit 1,3 Meter Abstand zum Fernseher. Nach Einlegen der Spiele-Blu-ray wird jede Einzelheit genau erklärt. Live kann man verfolgen, ob alles korrekt platziert und man selbst im Spiel mit dem Buch hockt. Das Buch liegt stets vor dem Spieler, quasi im perfekten Sichtfeld. Probleme entstehen dann, wenn der Fernseher auf einem hohen Sideboard steht oder gar an der Wand befestigt ist und die Kamera nicht wie verlangt zwischen 70 und 100 cm über dem Boden angebracht werden kann. Auch bei schlechteren Lichtverhältnissen kann es Schwierigkeiten bei der Erkennung geben.

Wonderbook - Book of Spells Bild
Hat man diese Hürde genommen, wird einem wohl perfektes Augmented Reality geboten. Das gesamte Buch aus einem recht wertig wirkenden Schaumstoff ist mit entsprechenden Flächen versehen, die von der PlayStation Eye-Kamera wahrgenommen werden können. Das Geschehen findet freilich auf dem Fernseher statt, dort wird das Buch in realen oder fiktiven Umgebungen dargestellt. Und beim Umblättern ändern sich die gezeigten, animierten Szenen. Eindrucksvoll wird es, wenn man das Wonderbook leicht bewegt, mal testweise anhebt oder wie gesagt umblättert. Das wirkt authentisch, obwohl gerade an den Rändern ein dezentes Flimmern wahrzunehmen ist. Abgesehen davon klappt die Integration ins Spiel quasi reibungslos. Klar, es bleibt letztlich Augmented Reality, wie man es vom Nintendo 3DS oder der PlayStation Vita dank der AR-Karten kennt. Aber in dieser Form hat man es eben noch nicht erlebt, man erweckt in der Tat ein Buch zum Leben. Es fällt beim Spielen nicht weiter auf, dass man letztlich auf den Bildschirm starrt und das leere Buch mit seltsamen Zeichen vor einem liegt. Den Rest übernimmt erfolgreich die Software in Kombination mit der Vorstellungskraft.

Der technische Rest

Wie funktioniert das alles überhaupt? Es ist wie angedeutet ganz einfach: In dem Wonderbook befinden sich spezielle, fast schon befremdlich anmutende Markierungen, die von der Kamera ausgelesen werden können. Die PlayStation 3 weitet diese Informationen aus und kann so feststellen, auf welcher Seite man sich befindet, ob das Buch gerade geneigt wurde oder man es in der Hand hält. Gewisse Beschränkungen sind die Folge: Zwar existiert bisher nur das "Zauberspiel" im Bundle mit dem Zubehör, vermutlich werden zukünftige Spiele aber ähnlich aufgebaut sein (müssen). Im Buch bleibt schliesslich die Anordnung der Zeichen immer gleich.

Erwähnenswert ist, dass einzig der Move-Controller für die Steuerung verwendet wird. Das hat auch einen Grund, stellt er doch den Zauberstab dar. Wie aus anderen Spielen mit Unterstützung der Peripherie bekannt, ist die Kontrolle recht präzise und gefällt durch keine nennenswerten Verzögerungen. Auf dem Fernseher zeichnet man Figuren nach, bewegt den Stab auf dem Buch umher, und dergleichen. Gerade das Zusammenspiel zwischen Wonderbook und Move erweist sich als überzeugend und einfach passend. Intuitiv ist die Kontrolle in jedem Fall - und auch für Kinder geeignet.

Wonderbook - Book of Spells
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Sven Wernicke


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Sven Wernicke am 13 Nov 2012 @ 16:59
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