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X-Men - The Official Game: Review

  Playstation 2 

Seit einigen Tagen hetzen die Comic-Mutanten der Marvel'schen X-Men-Reihe zum mittlerweile dritten Mal über die Kinoleinwände dieser Welt und zeigen dem Obermutanten Magneto, was eine Harke ist. Pünktlich zum Kinostart von X-Men 3: Der letzte Widerstand jagt Activision das offizielle Videospiel zum Film in die Regale, das alle grossen Konsolen inklusive der Next Generation-Xbox bedient. Im Folgenden sehen wir uns die PlayStation 2-Fassung des Actionspiels genauer an und verraten, ob die altehrwürdige Sony-Konsole noch mithalten kann.

Ab zur Maniküre, Kerl!


Eigentlich schade. Obwohl die X-Men im Comic und auf der Leinwand ein mächtig umfangreicher Verein mit allen möglichen und unmöglichen Mutanten sind, dürfen alle Fans im Spiel nur mit drei spielbaren Charakteren in die Schlacht ziehen. Viele der übrigen Mutanten um Wetterfee Storm, Laserprofi Cyclops und Gedankenleser Professor Xavier tauchen zwar in den Zwischensequenzen oder gar als Begleitung in einzelnen Missionen auf, sind aber nicht spielbar. Bekanntester Vertreter der drei spielbaren Mutanten-Tanten ist natürlich der schlecht frisierte und mindestens genauso mies manikürte Schnetzelmeister Wolverine, der mit seinen körpereigenen Metallklingen sämtliche Gegnerhorden zu Züricher Geschnetzeltem verarbeitet. Alle Missionen mit dem stets miesgelaunten Helden laufen darauf hinaus, das Wolverine seine Klingen ausfährt und die in Massen auf ihn einstürmenden Gegner niedermetzelt. Das geht dank einiger hübscher Kombo-Moves wie zum Beispiel einem Headbutt oder einem Roundhouse-Kick erfreulich spektakulär von der Hand. Da in der Hitze des Gefechts aber die teils recht umständlichen Button-Kombinationen zuviel Zeit beanspruchen, kommt Wolverine auch mit seinen Standard-Attacken gut vorwärts.

I'm cool, Man!

Zweiter spielbarer X-Man ist Milchbubi Iceman. Der düst stets auf einer selbst erzeugten Eisbahn durch die Luft und macht aus seinen Gegenspielern mit Hilfe seines Eisstrahls Trockeneis. Die Steuerung des umherrutschenden Super-Bubis geht dabei erfreulich simpel von der Hand. Die Richtung seiner Eisbahn steuert der Spieler mit dem linken Stick, für diverse Spezialmanöver stehen die Schultertasten bereit. Die Aktionstasten stehen für zwei verschiedene Eisstrahlattacken sowie ein Frost-Schutzschild zur Verfügung. Anders als seine beiden Mitstreiter ist Iceman aufgrund seiner ungewöhnlichen Fortbewegungsmethode eher selten in verwinkelten Gebäuden, sondern meist unter freiem Himmel aktiv.

Bleibt noch ein spielbarer Mutant: dabei handelt es sich um den Nightcrawler, der im zweiten X-Men-Streifen sein Debüt feierte. Der launische blaue Fassadenkletterer, der im Film übrigens gebürtiger Deutscher ist, ist der akrobatischste der drei Helden. Er springt und flitzt über schmale Rohre, schwingt sich wie der persische Prinz an aus der Wand ragenden Stangen und überrascht seine Gegner mit schnellen Sprüngen und flinken Salti. Besondere Spezialfähigkeit des Nightcrawlers ist aber seine Teleport-Funktion, mit der sich der blaue Mutant über eine Distanz von mehreren Metern von A nach B teleportieren kann. Dank einiger Spezialmanöver hat der Spieler ausserdem die Möglichkeit, den Nightcrawler direkt hinter seine Gegner zum beamen, die er dann mit einigen flinken Schlägen und Tritten überrascht.

Während der junge Iceman seine Blessuren nach und nach selbstständig heilt, müssen die beiden anderen X-Men manuell ran. Ein Druck auf die Schultertaste L2 genügt, um in ruhigen Momenten die Lebensenergie aufzufrischen. Das ist stellenweise auch bitter nötig, stürmen mitunter doch unrealistisch viele Gegner auf die Helden zu.

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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 04 Jun 2006 @ 19:57
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