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XCOM - Enemy Unknown: Review

  Playstation 3 

Sie sind zurück! Feindselige ausserirdische Kreaturen trieben bereits 1994 in UFO: Enemy Unknown ihr Unwesen auf unzähligen heimischen PCs und forderten das taktische Geschick der Spielergemeinde aufs Äusserste. Viele Hobby-Kommandeure waren Feuer und Flamme bei der Erdenrettung und verliessen die Gefechte oftmals nur mit schweren Entzugserscheinungen. Nun wagen die Invasoren einen erneuten Angriff auf die Spielermotivation. In modernerem Gewand, mit hübscherer Optik und neuerer Technik präsentiert sich nun XCOM: Enemy Unknown. Ob den Mannen von Firaxis diese wagemutige Neuinterpretation eines Klassikers gelungen ist, erfahrt ihr bei uns im Test!

Wer den Pfennig nicht ehrt ...

"Commander, ihre Befehle entscheiden über das Schicksal der Menschheit!" Bedeutungsschwangere Worte, mit denen man gleich zu Spielbeginn konfrontiert wird. In XCOM: Enemy Unknown übernehmt ihr von der ersten bis zur letzten Spielsekunde die Leitung über eine Organisation, der XCOM, die sich der Rettung der Erde vor ausserirdischen Invasoren verschrieben hat. Eure Aufgabe dabei ist es, die Hauptbasis der XCOM ökonomisch zu verwalten und eure Einsatzkräfte auf dem Schlachtfeld zu befehligen. Das Ziel des Spiels besteht darin, eine globale Massenpanik unter der Bevölkerung zu verhindern, die feindliche Alien-Basis zu lokalisieren und sämtliche ausserirdischen Aktivitäten auf dem Erdball zu unterbinden. Ermöglicht wird das XCOM-Projekt von vielen Nationen der Erde, welche am Ende jedes Monats bestimmte finanzielle Mittel und zusätzliches Personal zur Verfügung stellen.

Alle Hobbystrategen dürfen sich bei diesem Unterfangen freudig die Hände reiben und allen sozialen Kontakten schon einmal längerfristige Abstinenz vom gesellschaftlichen Leben ankündigen, denn das Spielprinzip von XCOM: Enemy Unknown ist ebenso fesselnd wie umfangreich. Zuallererst ist es wichtig, sich mit den grundsätzlichen Funktionen der Basenverwaltung vertraut zu machen. Beim Aufenthalt im Hauptquartier seht ihr diese in einer Art Querschnitt. So könnt ihr alle Räumlichkeiten einsehen, auf die verschiedenen Bereiche zugreifen und diese verwalten. Somit ordnet ihr beispielsweise in der Forschungsabteilung Autopsien von in Kämpfen geborgenen Alien-Leichen oder die Erforschung von gefundenen Alien-Technologien an. Mithilfe der erhaltenen Forschungsergebnisse ist es in der Technikabteilung anschliessend möglich, eigene Technologien, Waffen und Rüstungen zu verstärken und zu verbessern.

XCOM - Enemy Unknown Bild
Mithilfe von Aushub- und Bauarbeiten muss die Basis dabei permanent erweitert werden, denn die Invasoren rüsten ebenfalls auf und deren erfolgreiche Bekämpfung erfordert dabei stetig steigende Ressourcen. So werden zum Beispiel für umfangreichere Projekte grössere Mengen an Wissenschaftlern und Ingenieuren benötigt, um zu forschen und zu bauen. Ausserdem müssen Kraftwerke gebaut werden, um die Energieversorgung zu gewährleisten, und in der Kaserne sollten regelmässig neue Rekruten gemustert oder Alien-Technologie im Lagezentrum auf dem Schwarzmarkt feilgeboten werden, um für finanziellen Rückhalt zu sorgen. Wer seine monetären Mittel nicht im Auge behält und mit seinen Ressourcen nicht haushalten kann, ist schneller von stark ausgerüsteten feindlichen Einheiten überrannt, als er ahnt. Die Invasoren attackieren schliesslich ebenso zahlreich wie vielfältig. So kann es zum Beispiel passieren, dass die Aliens gleichzeitig drei Orte angreifen. Ihr könnt mit eurem Einsatztrupp jedoch jeweils nur ein Gebiet anfliegen, um die Angreifer zurückzuschlagen, und müsst daher eure Entscheidung abwägen.

Hilfreich ist dabei eine Art Panikanzeige im Lagezentrum. Dort sind alle am XCOM-Projekt beteiligten Nationen und die jeweilige Angst der Bevölkerung einsehbar, denn in den Nationen, in denen keine (erfolgreichen) XCOM-Einsätze durchgeführt werden, wird die Panik vor der ausserirdischen Gefahr unweigerlich zunehmen. Für erfolgreich durchgeführte Einsätze belohnen die Staatsherren mit zusätzlichem Geld und Personal. Daher sollte man sich zweimal überlegen, ob man zu einem gut bezahlten Einsatz fliegt und dafür eine ansteigende Panik in eh schon gefährdeten Gebieten in Kauf nimmt, oder ob man auf eine vermeintlich bessere Belohnung verzichtet, aber dafür für eine Beruhigung der Bevölkerung sorgt. Nimmt die Panik in einem Land nämlich überhand, steigt dieses letztendlich aus dem XCOM-Projekt aus und stellt dementsprechend keine Ressourcen mehr zu Verfügung, was natürlich langfristige Konsequenzen in der Quartierswirtschaft nach sich ziehen wird.

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Jessica Rehse

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Jessica Rehse am 05 Nov 2012 @ 19:19
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