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Yakuza - Dead Souls: Review

  Playstation 3 

Zombies haben schon eine ganz besondere Ausstrahlungskraft und scheinen in diesem Jahr wieder einmal ein Hoch zu erleben. Anders kann man sich die vielen Titel, die von Untoten handeln, wohl kaum erklären. Selbst eingesessene Serien kehren von ihren Konzepten ab und bringen das abgeschiedene Ungeziefer mit ein. Das gilt auch für Yakuza - Dead Souls. Doch haben sich die Macher damit selbst ein Bein gestellt oder funktioniert die leblose Mischung?

Ein Zombie für alle Fälle

Die PlayStation-exklusive Serie Yakuza hat es in westlichen Gefilden nicht immer einfach gehabt. Nicht jeder Spieler kann sich mit der Ideologie der japanischen Zeitgenossen identifizieren, weshalb die Absatzzahlen nicht immer die besten waren. Daher musste man häufig auch ein wenig länger warten, bis ein neuer Yakuza-Teil im Westen erschienen ist. Im Monat März geht es aber wieder einmal mit einem frischen Ableger an den Start.

Doch während es in der Vergangenheit um den Zwist der verschiedenen Klans ging, hat Yakuza - Dead Souls ein ganz anderes Thema parat. Das Rotlichtviertel Kamurocho wurde nämlich von den Untoten heimgesucht. Klingt ungewöhnlich? Genau das ist es auch, denn die Mischung dieser beiden Komponenten passt auf den ersten Blick nun wirklich nicht zusammen. Der Spieler erlebt den Ausbruch aus der Sicht von vier bereits bekannten Charakteren. Das gewohnt ernste Setting ist damit verloren und schwankt in diesem Teil irgendwo zwischen abgedreht und einfach nur albern. Es ist schwer zu sagen, welche Aussage die Entwickler mit diesem Teil treffen wollten. Ernsten Abschnitten folgen alberne Dialoge, weshalb man nicht selten mit einem Fragezeichen im Kopf zurückgelassen wird.



Ohnehin ist die Geschichte nicht wirklich spannend gestaltet worden. Zu langsam entwickelt sich die Szenerie, und sie bringt das Setting zudem in vorhersehbare Bahnen. Die Präsentation ist dabei recht schwankend. Neben wirklich netten Zwischensequenzen wird man die meiste Zeit mit Dialogboxen konfrontiert. Da braucht der Spieler manches Mal wirklich Geduld, um nicht doch zum Wegklicken animiert zu werden. Wenn man sich die Texte allerdings tatsächlich durchlesen möchte, sollte die englische Sprache beherrscht werden. Geredet wird ausserdem nur in Japanisch.

Leider wird auch optisch nicht wirklich viel geboten. Der Spieler bekommt es zumeist mit schlauchartigen Umgebungen zu tun, die zwar einige Details zu bieten haben, letztlich aber nicht über schwache Texturen hinwegtäuschen können. Alles in allem sieht Yakuza - Dead Souls einfach altbacken aus und kann mit aktuellen Titeln nicht mithalten. Schade eigentlich, denn die bunten und später zerstörten Strassenzüge haben durchaus Potenzial. Auffallend bleiben jedoch einzig die flimmernden Kanten, die man fast überall zu Gesicht bekommt.

Yakuza - Dead Souls
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Daniel Dyba


Yakuza---Dead-Souls


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Daniel Dyba am 29 Mrz 2012 @ 14:13
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