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Yakuza 2: Review

  Playstation 2 

Lange mussten wir uns gedulden, doch nun ist Yakuza 2 mit grosser Verspätung endlich auch hierzulande erschienen. Fragt sich nur, ob sich die lange Wartezeit wirklich gelohnt hat? Immerhin ist die PlayStation 2 längst nicht mehr das neueste Wunderwerk der Technik. Was Sega aus Sonys betagter Konsole noch so alles rausgeholt hat, lest ihr in unserem Test.

Die Geschichte von Yakuza 2 ist ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Teils angesiedelt. Trotzdem müsst ihr diesen nicht gespielt haben, um die Story des Spiels zu verstehen. Denn auf Wunsch erzählt das Spiel noch einmal kurz die bisherige Handlung, was auch für Kenner des Vorgängers ganz interessant sein dürfte. Schliesslich sind seit dessen Release mittlerweile über zwei Jahre vergangenen.

Bei Yakuza 2 schlüpft ihr erneut in die Rolle von Kazuma Kiryu, der seine kriminelle Vergangenheit endgültig hinter sich lassen will. Ehe er sich versieht, holt ihn diese allerdings wieder ein. Dieses Mal verschlägt es euch nach Osaka und Tokio, wo ihr immer tiefer in die Geheimnisse der Yakuza eintaucht und es mit rivalisierenden Gangs, der Polizei sowie der koreanischen Mafia zu tun bekommt. Erzählt wird die spannende und zugleich sehr tiefgründige Story mit Hilfe von vielen filmreif inszenierten Zwischensequenzen, welche mitunter ganz schön lang ausgefallen sind. Gesprochen wird in diesen übrigens nur Japanisch und Koreanisch, was sehr passend ist. Deutsche Untertitel wären angesichts dessen aber durchaus wünschenswert gewesen. Stattdessen sind alle Texte lediglich auf Englisch, so dass Zocker ohne entsprechende Sprachkenntnisse Probleme haben werden, der Geschichte zu folgen.

Yakuza 2 Bild

Brutale Kämpfe

Obwohl das Spiel einen grossen Schwerpunkt auf die Handlung legt, stehen bei Yakuza 2, genau wie beim Vorgänger, die actionreichen Kämpfe ganz klar im Vordergrund. Am vergleichsweise simplen Kampfsystem hat sich dabei kaum etwas geändert. Mit verschiedensten Tritt- und Schlagkombinationen gebt ihr euren Feinden den Rest, während sich eure Heat-Anzeige stetig füllt. Ist diese voll, habt ihr die Möglichkeit, einen äusserst brutalen Finishing Move auszuführen, bei dem ihr neben Umgebungsobjekten wie Mülltonnen und Parkbänken auch diverse andere herumliegende Gegenstände benutzen könnt. Spätestens hier wird klar, warum das Spiel keine Jugendfreigabe erhalten hat und nur an erwachsene Zocker verkauft werden darf.

Daher ist der hohe Gewaltgrad auch keineswegs problematisch. Ganz im Gegensatz zur Kamera, welche sich leider noch immer nicht frei drehen lässt, sowie den nervigen Reaktionsspielchen, die unglaublich schnelle Reflexe erfordern. Drückt ihr die geforderte Taste zu spät, müsst ihr einen harten Bosskampf womöglich noch mal von vorne beginnen, was für unnötige Frustmomente sorgt. Motivierend ist hingegen, dass man im Laufe des Spiels Erfahrungspunkte sammelt, mit denen sich die Fähigkeiten von Kazuma stetig weiterentwickeln lassen.

Yakuza 2
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Tim Richter

Yakuza-2


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Tim Richter am 02 Okt 2008 @ 23:47
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