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Yakuza: Review

  Playstation 2 

Während Fans der Shenmue-Serie immer noch verzweifelt auf Lebenszeichen eines Nachfolgers warten, kommt aus dem Hause Sega ein Titel für die PlayStation 2 auf den Markt, der zumindest auf den ersten Blick an die Abenteuer des Ryo Hazuki erinnert. In Yakuza schlüpft man in die Haut eines japanischen Gangsters und ergründet das Mysterium rund um eine verschwundene Freundin und ein geheimnisvolles Komplott.

Schwarze Anzüge und prächtige Tätowierungen

Hat die Thematik der italienischen Mafia schon vor einigen Jahren ihre Ausschlachtung durch die Videospielindustrie erfahren, so bleibt nun auch die japanische Yakuza nicht länger von einer Versoftung verschont. Im Spiel Yakuza für die PS2 dreht sich alles um kaltblütige, mit Sonnenbrillen ausgestattete Gangster in schwarzen Anzügen, die besonders stolz auf ihre opulenten Tätowierungen sind und ihr Ehrgefühl vor alles andere stellen. In dieser Welt des japanischen organisierten Verbrechens fühlt sich auch Hauptcharakter Kiryu Kazuma zuhause. Letzterer half im Jahre 1995 seinem Bruder aus der Klemme, indem er die Schuld für dessen Mord an einem hochstehenden Yakuza-Captain auf sich nahm, und sitzt deswegen hinter schwedischen Gardinen. Zehn Jahre später wird Kazuma aus dem Gefängnis entlassen, worauf er jedoch schnell feststellen muss, dass in seinem alten Zuhause, dem Tokioter Stadtteil Shinjuku, alles drunter und drüber geht.

Zehn Milliarden Yen sind den Yakuzas auf unerklärliche Weise abhanden gekommen, ein prominenter Yakuza-Boss wird ermordet und obendrein wird Kazuma auch noch in die Suche nach seiner alten Freundin Yumi verwickelt. Doch nicht umsonst nennt man Kazuma Kiryu auch den Drachen der Dojima-Familie und so stellt sich unser Protagonist einem verworrenen Abenteuer aus Lügen, Verbrechen und Verrat. Kein Wunder also, dass Kazuma im Kampf gegen die weltweit grösste kriminelle Organisation nicht nur seinen Verstand einsetzt, sondern auch mal ordentlich die Fäuste sprechen lässt.

Wie ein Drache

Ryu ga gotoku (wie ein Drache) lautet der japanische Originaltitel des Action-Adventures, und wie dieser bereits vermuten lässt, geht es in Yakuza manchmal etwas grob zu. Die finster dreinblickenden Gangster sind nämlich alles andere als zimperlich, wenn es um ihr Ehrgefühl geht, und Hauptcharakter Kazuma bildet da keine Ausnahme. Das nächtliche Shinjuku ist selbst für einen Yakuza ein gefährliches Pflaster. Es gibt kaum einen Ort, an dem ihr nicht von feindlichen Yakuza oder Möchtegern-Hip-Hop-Gangstern zum Kampf herausgefordert werdet. Da ist man als Spieler froh, wenn der virtuelle Recke sein Martial Arts-Repertoire gründlich einstudiert hat.

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Ettore Trento

Yakuza


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Ettore Trento am 28 Sep 2006 @ 14:47
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