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Ys 6 - The Ark of Napishtim: Review

  Playstation 2 

Die japanische Action-Adventure-Reihe geht in die sechste Runde und endlich kommen auch wir Europäer in den Genuss eines traditionellen Hack'n'Slay-Games der allerersten Stunde. Was "Y's: The Ark of Napishtim" neben den actionreichen Kämpfen noch zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test.


Die Leiden eines Kriegers

Das letzte Y's-Spiel erschien vor knapp zehn Jahren ausserhalb von Japan. Jetzt feiert der rotköpfige Held sein Comeback auf der heimischen PlayStation 2 - und muss sofort wieder in den Krieg ziehen. Nachdem Adol vor dem Militär und auf dem Seeweg flüchten musste, strandet er auf einer einsamen Insel. Schnell stellt sich heraus, dass die Insel doch nicht so einsam ist und er wird von einem tierähnlichen Volk, den Rhedanern, gerettet. Auch Menschen sind mit von der Partie, diese hören auf den Namen Eresianer und sind überhaupt nicht gut auf die Rhedaner zu sprechen. Deswegen muss auch Adol sich erst den nötigen Respekt erarbeiten. Ausserdem will er einen Weg finden, um aus dieser Gegend zu entkommen. Hier greift ihr ins Spielgeschehen ein und bahnt euch euren Weg durch Wälder, Wüsten und sagenumwobene Städte.

Back to the roots

Wenn man das erste Mal Hand anlegt, merkt man dem Spiel sofort die Old-School-Wurzeln an. Ihr erforscht die Welt aus einer isometrischen 3D-Ansicht und säubert Bildschirm um Bildschirm von Gegnern. Doch dies ist nicht alles, ihr redet mit NPC-Charakteren, löst simple Rätsel und kauft nützliche Gegenstände und Rüstungen für euren Recken. Wer sich zu Retro-Zeiten mit solchen Titeln beschäftigt hat, wird sich sofort wieder heimisch fühlen. Damit die Story vorangetrieben wird, laufen sämtliche Dialoge in Standbildern ab, wobei die englische Sprachausgabe sowie die deutschen Untertitel sehr gelungen sind. Fester Bestandteil neben der vielen Kämpfen ist die Story selbst. Die Charaktere schicken euch kreuz und quer über die Insel, damit ihr die Aufträge für sie erfüllt. Mal müsst ihr einen Obermotz für sie plätten, ein anderes Mal eine verlorene Person finden.

Neben kleineren Hüpf-Passagen, die vor allem wegen der ungünstigen Kamera oft zum Glücksspiel werden, seid ihr die meiste Zeit mit Kämpfen sowie Sammeln von Geld und Erfahrungspunkten beschäftigt. Hat Adol am Anfang noch ein kleines Rostschwert, erhaltet ihr mit der Zeit drei magische Elementar-Schwerter die unterschiedliche Vorzüge besitzen. So könnt ihr mit dem Windschwert mächtige Wirbelattacken auslösen, die Feuerklinge schiesst heisse Flammen und die Blitzklinge brutzelt einen Gegner nach dem anderen. Nach kürzester Zeit habt ihr auch die verschiedensten Combos herausgefunden und das Monstermetzeln geht noch einfacher von der Hand.

Ys 6 - The Ark of Napishtim
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Daniel Hanin

Daniel Hanin am 02 Okt 2005 @ 17:18
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