GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Zathura: Review

  Playstation 2 

Zathura: Ein Abenteuer im Weltraum. So heisst der neuste Kinostreifen des Erfolgsregisseurs John Favreau. Der Film basiert auf dem Bestsellerroman von Chris Van Allsburg, der sein schreiberisches Können ja bereits bei Jumanji und Der Polarexpress unter Beweis gestellt hatte. Um die entsprechende Versoftung von Zathura haben sich die Jungs von High Voltage Software gekümmert, die unter anderem auch schon für die Videospielumsetzung von "Charlie und die Schokoladenfabrik" verantwortlich waren, welche damals allerdings nicht wirklich zu überzeugen vermochte. Ob die Entwickler aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, erfahrt ihr in unserem Test.



Erinnert ihr euch noch an den Film Jumanji aus dem Jahre 1995? Dann wird euch die Story von Zathura mit Sicherheit bekannt vorkommen. Alles beginnt damit, dass die beiden Brüder Danny und Walter einen Nachmittag allein zu Hause verbringen müssen. Wie das bei Jungs halt so ist, beginnen die beiden plötzlich zu streiten, bis Walter den armen Danny einfach im Keller einsperrt. Dort findet Danny ein geheimnisvolles Spiel namens Zathura, dass die neugierigen Brüder dann auch sofort ausprobieren. Mit schwerwiegenden Folgen, wie sich bald herausstellen sollte. Denn spätestens als ihr Haus ins Weltall geschleudert wird und sie sich mit einem völlig verrückten Roboter herumschlagen müssen, wird den beiden klar, dass sie das vielleicht besser nicht gemacht hätten. Ihre einzige Chance, jemals wieder nach Hause zu gelangen, ist , das Spiel zu Ende zu spielen, was gar nicht so leicht ist, wie es klingt.

Aller guten Dinge sind drei

Danny, Walter und ein Roboter. Das sind die drei unterschiedlichen Charaktere, die ihr in den insgesamt fünfzehn verschiedenen Levels steuern dürft. Welcher genau, ist stets fest vorgegeben, so dass ihr euch nie Gedanken machen müsst, welcher Charakter sich denn nun am besten für den jeweiligen Abschnitt eignet. Jeder von ihnen besitzt unterschiedliche Fähigkeiten, die er an ganz bestimmten Orten gezielt einsetzen muss. So ist der kleine Danny beispielsweise mit einer Schleuder bewaffnet, für die ihm verschiedenste Munitionstypen zur Verfügung stehen, während Walter einen abgebrochenen Roboterarm besitzt, der ihm einen wesentlichen Vorteil im Nahkampf verschafft. Der Roboter hingegen ist mit einer Impulskanone ausgerüstet und kann wesentlich höher springen als die beiden Jungs.

Ganz schön dämlich

Gesteuert werden die Charaktere, wie bei Action-Adventures so üblich, aus einer Third-Person-Perspektive. Die Steuerung wurde dabei so einfach wie möglich gehalten und dürfte auch bei Anfängern schnell in Fleisch und Blut übergehen. Für Probleme sorgt hingegen die Kamera, die sich in gewissen Situationen nicht justieren lässt, was vor allem bei Jump 'n' Run-Sequenzen ganz schön nervig ist, da Sprünge so des Öfteren einfach daneben gehen. Nur gut, dass einem in Zathura unendlich viele Leben zur Verfügung stehen und man nach seinem Ableben an derselben Stelle wieder weitermachen darf, an der man gestorben ist. Das ist zwar ganz schön praktisch, macht das Spiel vor allem für Profis jedoch auch ziemlich anspruchslos. Hinzu kommt, dass die KI-Gegner sich meist äusserst dämlich anstellen und selbst für unerfahrene Spieler schnell einmal keine echte Herausforderung mehr darstellen. Einzig die Bossgegner sind etwas knackiger ausgefallen, lassen sich jedoch grösstenteils ebenfalls ziemlich leicht besiegen, was nicht zuletzt an den vielen herumliegenden Gesundheits-Symbolen liegt, mit denen ihr eure Lebensenergie immer wieder auffrischen könnt.

Zathura
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tim Richter

Zathura


Zathura


Zathura


Zathura


Tim Richter am 09 Feb 2006 @ 15:36
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen