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inFamous: Review

  Playstation 3 

Mit inFamous, dem neuesten Werk der Sly Raccoon-Macher von Sucker Punch, erscheint Ende Mai einer der vielversprechendsten PlayStation 3-Titel dieses Sommers. Hier schlüpft ihr in die Rolle eines im wahrsten Sinne des Wortes elektrisierenden Superhelden, der mit Hilfe ganz besonderer Kräfte die fiktive Stadt Empire City und deren Bevölkerung retten muss. Das klingt auf alle Fälle sehr spassig. Ob inFamous allerdings wirklich der lang erwartet Sommer-Blockbuster ist, verraten wir euch in unserem Test.

Bei inFamous wird nicht lange um den heissen Brei herumgeredet. Nachdem das Spiel auf der Festplatte installiert wurde, was erfreulicherweise nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt, seht ihr, wie eine Explosion mehrere Wohnblöcke dem Erdboden gleich macht. Nur ihr, in der Rolle von Cole McGrath, habt überlebt und verfügt nun über aussergewöhnliche, auf Elektrizität basierende Superkräfte, mit deren Hilfe ihr Empire City vor der totalen Anarchie bewahren sollt.

inFamous Bild

Gut oder böse?

Das klingt zugegebenermassen etwas langweilig. Nicht zuletzt aufgrund des interessanten Moralsystems ist es das aber keineswegs. Dieses stellt euch im Laufe des Spiels immer wieder vor gewisse Probleme, die ihr auf zwei verschiedene Arten lösen könnt. Auf die gute oder böse. Ihr braucht also kein typischer, hilfsbereiter Ich-rette-die-Welt-Superheld zu sein, wenn ihr das nicht wollt. Wann ihr eine moralische Entscheidung zu treffen habt, könnt ihr jeweils anhand eines Symboles am oberen rechten Bildschirmrand sehen. Auch gute und böse Nebenmissionen sind stets genau gekennzeichnet, was es wesentlich einfacher macht, sich gezielt in eine Richtung zu entwickeln.

Je nachdem, für welche Seite ihr euch entscheidet, reagieren die Bewohner von Empire City ganz unterschiedlich auf euch. Ausserdem bestimmt euer Verhalten auch euer Aussehen sowie die verfügbaren Karma-Kräfte, von denen es bei inFamous eine ganze Menge gibt. Je nach Gesinnung können diese mittels Erfahrungspunkten, welche ihr im Laufe des Spiels sammelt, ganz verschieden ausgebaut werden. Um wirklich alles zu erleben, müsst ihr das Spiel daher mindestens zweimal durchzocken. Überlegt euch also gut, für welche Seite ihr euch entscheidet.

Superkräfte

Die Palette der Kräfte reicht vom einfachen elektrischen Stoss über eine Schockwelle, bis hin zu tödlichen Granaten. Die dabei verbrauchte elektrische Energie kann ganz einfach von allen möglichen elektrischen Quellen wie Autos, Generatoren oder Telefonzellen, welche überall in der Stadt zu finden sind, gewonnen werden. Um Energienachschub braucht ihr euch auf alle Fälle keine Sorgen zu machen.

In acht nehmen solltet ihr euch hingegen vor den aggressiven Feinden, welche euch meist in Gruppen angreifen und dadurch besonders gefährlich sind. Aus diesem Grund solltet ihr eure Umgebung jeweils geschickt ausnutzen. Vor allem Autos und Gasbehälter, welche ihr mit ein paar elektrischen Stössen in die Luft jagen könnt, eigenen sich bestens, um mehrere Widersacher gleichzeitig ins Reich der Toten zu befördern. Oder ihr klettert ganz einfach auf ein naheliegendes Hausdach und erledigt die Bösewichter von oben. Denn als echter Superheld ist euch selbstverständlich kein Gebäude zu hoch. Sterben könnt ihr natürlich dennoch, was angesichts des komfortablen Checkpoint-Systems aber nicht allzu tragisch ist.

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Tim Richter


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Tim Richter am 22 Mai 2009 @ 10:49
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