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kill.switch: Review

  Playstation 2 


Ein sich durch die Levels ballernder Sam Fisher? Gibt`s nicht? Namco versucht mit

kill.switch

Action zu bieten, die beim Schleichen nicht geboten wird. Mit einer pro-amerikanischen Story, einem ausgeklügelten Gameplay und einer viel versprechenden KI dürfte nichts schief gehen...? Falsch gedacht. Was den Spass verdirbt, erfahrt ihr in unserem Bericht.



Wenn Sony das Exklusiv-Zepter schwingt, muss schon ein besonderes Spiel dahinter stecken. Kill.switch müsste es somit in sich haben. Dabei ist die Story aber denkbar flach gehalten. Ihr seid ein No-Name-Kämpfer, der bei einem Krieg der Supermächte den USA die Schuld zuweisen soll. Dabei werdet ihr von "dem Spieler" unterstützt, einem sehr ominösen Zeitgenossen, der euch via Funk Tipps und Aufträge gibt. In 15 Szenarien gilt es sich durch Gegnerhorden zu ballern, an Schauplätzen die auch aktuell als Konfliktzonen gelten (beispielsweise im Nahen Osten).

Go east

Nach Spielstart geht es schliesslich vom Westen direkt in die Wüstensandkästen des Mittleren Ostens. Jeder Ort birgt eine andere Aufgabe für euch. Meistens geht es dabei aber nur von A nach B, hin und wieder sind Bomben zu platzieren, spezielle Gegner auszuschalten oder besondere Gegenstände zu finden. Geübte Spieler schaffen so einen Auftrag im Schnitt innerhalb von fünfzehn bis zwanzig Minuten. Währenddessen könnt ihr nicht den Spielstand speichern - das geht nur zwischen den Aufträgen. Womit auch deutlich wird, dass es sich bei Kill.switch um einen reinen Arcade-Shooter und um eine simple Konvertierung der Konsolen-Versionen handelt.

Alles was zwischen euch und eurem Ziel steht und euch ans Blech will, wird kurzerhand niedergeschossen. Mit roher Waffengewalt versteht sich. Blut fliesst nicht und Leichen verwesen unspektakulär im Sekundentakt. Damit wäre die Altersfreigabe aber auch nur um wenige Wochen weiter nach unten gerutscht. Denn Gegner laufen zuhauf vor die Flinte, taumeln getroffen zu Boden oder zeigen noch ein letztes Zucken nach dem letzten tödlichen Treffer.

Tragendes Spielelement sind die taktischen Möglichkeiten eurer Spielfigur. Euer Cyborg kann nämlich nicht nur rennen, springen und Waffen nachladen, sondern auch gekonnt in Deckung gehen. Und das solltet ihr euch auch angewöhnen. Jedes Autowrack, jede Mauerecke und andere Objekte in der Landschaft und in Gebäuden könnt ihr euch als Deckung zunutze machen. Einfach an die Wand stellen, die Deckungstaste gedrückt halten und schon verfehlen die Kugeln der Gegner ihr Ziel. Mittels Spähblick um Ecken verschafft ihr euch einen Überblick über die nächsten Meter und über die Positionen, an denen sich Gegner verschanzt haben. Dann stürmt ihr entweder im richtigen Augenblick mit vorgehaltener Waffe vor, oder ihr schiesst einfach um die Ecke, ohne euch selbst in Gefahr zu bringen. Die Treffsicherheit sinkt dabei allerdings fast immer auf Null und hat Munitionsverschwendung zur Folge. Als Waffen eignen sich übrigens einige Maschinengewehre, Schrotflinten und Sniper-Gewehre, Splitter-, Blend- und Haftgranaten wie auch feststehende Geschütze, an denen ihr euch zu schaffen machen könnt. Verlorene Energie frischt ein gefundener Arzneikoffer wieder auf.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:47
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